Kleine Giganten des Dschungels 3D

Dokumentation USA 2003

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Insekten sind cool. Besonders wenn man ihr Leben in 250.000facher Vergrößerung aus nächster Nähe sieht.

Auf einem einzigen Quadratmeter des südostasiatischen Regenwaldes leben mehr Insekten als Menschen auf der ganzen Erde. Ohne diese Tiere wäre das Überleben unseres Planeten nicht möglich, selbst wenn wir sie wegen ihrer geringen Größe oft gar nicht wahrnehmen. Aber sobald man genauer hinschaut, bekommt man unglaubliche Bilder zu sehen. "Sie sind wie Außerirdische, die auf der Erde gelandet sind." Mit diesen Worten beschreibt Produzent Phil Streather die Hauptdarsteller seines IMAX 3D Abenteuers: Die kleinen Giganten des Dschungels sind der Schmetterling Papilo und die Gottesanbeterin Hierodula, deren unbekannter Alltag in 250.000facher Vergrößerung zu faszinierendem Leben erweckt wird. Natürlich ist es alles andere als einfach, eine Raupe dabei zu beobachten, wie sie in wochenlangem Blätterkauen ein Hundertfaches ihres Körpergewichts zunimmt und schließlich zum Schmetterling wird; die Geburtsstunde von 200 Gottesanbeterinnen zu filmen; Blattschneiderameisen und Rhino-Käfer auf ihren Weg durch den Dschungel zu begleiten - vor allem muss man diese Tiere erst einmal finden, und deren Welt ist nun mal nicht für Menschen gemacht. Auf Locationsuche kam das IMAX-Team mit Ureinwohnern im Dschungel von Borneo in Kontakt, die den Filmemachern die besten Plätze für ihre Aufnahmen zeigten und sie überdies in die Geheimnisse ihrer Naturbeobachtung einweihten. Die einzige Schwierigkeit lag darin, diesen "Experten-Tipps" mit dem gesamten High-Tech-Equipment Folge zu leisten. Ein Buschmesser bahnt vielleicht den Weg für eine Gruppe Menschen, aber noch lange nicht für die tonnenschwere Ausrüstung, die Kameramann Peter Parks brauchte, um die Welt so auf die Leinwand zu bringen, wie Insekten sie sehen.

Weitere Informationen zum Film

www.skip.at