G.I. Joe - Die Abrechnung

Action, Fantasy USA 2012

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Spielzeug für die großen Buben. Bruce Willis, Dwayne "The Rock" Johnson und Channing Tatum kümmern sich im zweiten G.I. Joe-Kinofilm darum, dass Amerika doch nicht untergeht: atemberaubende Action von 3D-Spezialist Jon M. Chu (Step Up 3D).

Sie sind die tapfersten Verteidiger Amerikas, sie gehören seit fast 50 Jahren zur Grundausstattung der Spielzeugkiste jedes amerikanischen Buben, sie haben mit G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra den Kampf auf die Leinwand getragen - und jetzt stehen sie unter Beschuss: Unter der Leitung von Captain Duke (Channing Tatum), der den legendären Roadblock (Dwayne "The Rock" Johnson) an seiner Seite hat, sind die Elite-Spezialisten erneut der feindlichen Organisation Cobra auf den Fersen. Doch diesmal kommt die Bedrohung von innen: Das Weiße Haus wurde infiltriert, Cobra-Anführer Zartan (Arnold Vosloo) hat mithilfe der Nanomite-Technologie die Gestalt des US-Präsidenten (Johnathan Pryce) angenommen. Das Eliteteam ist nun auf sich allein gestellt, denn als erste Amtshandlung wurden sie zu Staatsfeinden erklärt; statt des Sternenbanners weht nun die Flagge des Feindes in Washington. Auf dem Spiel steht nichts weniger als die Zukunft der Menschheit. Doch Duke und Roadblock bekommen Unterstützung von unerwarteter Seite: General Joe Colton (Bruce Willis), jener Haudegen, nach dem die Einheit einst benannt wurde, schließt sich ihnen an. Die weiteren Mitglieder im Team sind Flint (D.J. Cotrona), ein ausgezeichneter Kämpfer mit Sturschädel; die exzellente Scharfschützin Lady Jaye (Wonder Woman-Star Adrianne Palicky) und der tödliche Martial-Arts-Spezialist Snake Eyes (Ray Park). Von den Wüsten Islamabads, den Wolkenkratzern Tokios, den Gebirgsspitzen des Himalayas, einem unterirdischen Gefängnis in Deutschland bis auf die Straßen von Washington D. C. führt der Kampf die tapferen Soldaten - denn das Schicksal der ganzen Welt hängt davon ab, ob der Sieg über Cobra gelingt … Nur nicht täuschen: Die Transformer-Spielfiguren, die G.I. Joe-Plastikhelden und das gute alte Schifferlversenken sind zwar ursprünglich Kinderspielzeug. Doch wenn der Spielzeugkonzern Hasbro in einen Film basierend auf einem seiner Produkte investiert, mag das vielleicht kindisch klingen, sieht aber jedes Mal wieder ganz schön erwachsen aus. Bei G.I. Joe - Die Abrechnung übernahm nun ein Filmemacher die Regie, der mit Jugend-Massenphänomenen umzugehen weiß: Jon M. Chu hat die Doku Justin Bieber - Never Say Never gemeistert, zur Begeisterung von Biebers Fans. Und er bringt Erfahrung mit, die für die Arbeit an einem 3D-Actionfilm zwar nicht typisch, aber unbezahlbar ist: In Step Up 3D bewies er, dass er in der Königsdisziplin des immer noch jungen 3D-Films, dem Tanzfilm, einer der allerbesten ist, ein Könner, wenn es darum geht, elegante Bewegung ebenso wie rasante Action im Raum zu inszenieren. Dass sich Hasbro ihn holte, um das erfolgreiche Franchise in den traditionell heiklen zweiten Teil zu führen, ist damit ein genialer Schachzug. Für das Drehbuch konnten Rhett Reese und Paul Wernick gewonnen werden, die Autoren von Zombieland. Der größte Coup gelang aber mit dem Engagement von Bruce Willis, dem wohl für alle Zeiten beliebtesten und langlebigsten Actionstar der Kinogeschichte. "Wer sonst könnte die Seele und den Geist des originalen G.I. Joe verkörpern?" fragt Jon M. Chu nur rhetorisch: "Joe Colton ist ein geheimnisvoller Mann, über den in einigen der zugrunde liegenden Comicbücher am Rande gesprochen wird, der aber nie selbst vorkommt. Bruce Willis ist derjenige, der all diese Lücken am besten ausfüllt, und der damit zur Seele von G.I. Joe wird." Übrigens sollte der Film schon letzten Sommer ins Kino kommen. Schuld an der Verzögerung sind die Wünsche der Fans: Nach Testvorführungen forderten die Zuschauer mehr Szenen zwischen Channing Tatum und Dwayne Johnson, die daraufhin nachgedreht wurden. Das Endergebnis spricht für sich.

Weitere Informationen zum Film

www.skip.at