K-Pax - Alles ist möglich

Drama USA 2001

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Ab ins All. Jeff Bridges und Kevin Spacey glänzen in einem fantastievollen Drama, das manchmal Krimi und manchmal Komödie ist.

Dr. Mark Powell (Jeff Bridges) arbeitet in einer Welt, in der die Menschen noch an Wunder glauben. Er ist Psychiater in der geschlossenen Abteilung einer Nervenheilanstalt in New York und was dort ihn am meisten von seinen Patienten unterscheidet, ist sein unbedingtes Festhalten an Vernunft und Logik. Deshalb hält Dr. Powell den leicht verwahrlosten Mann (Kevin Spacey), der von der Polizei eingeliefert wurde, weil er bei einer Routineüberprüfung keinen Ausweis vorweisen konnte und stattdessen behauptete von K-PAX zu kommen, einem Planeten, der 1100 Lichtjahre von der Erde entfernt liegt, am Anfang nur für einen Fall wie jeden anderen auch. Aber die üblichen Behandlungsmethoden zeigen keine Wirkung. Erst als Prot - so der Name des seltsamen Besuchers - verkündet, die Erde in zwei Monaten, am 27. Juli um exakt 5 Uhr 51 nach einem fünfjährigen Aufenthalt wieder verlassen und noch dazu einen Patienten nach K-PAX mitnehmen zu wollen, sieht Dr. Powell eine Lösung in Sicht. Dieses Datum wird den Fall beenden. Fragt sich nur wie. "K-PAX - Alles ist möglich fügt sich nicht in ein einzelnes Genre", sagt der britische Regisseur Iain Softley über sein sensibles Meisterwerk aus der Grauzone zwischen Wahn und Wirklichkeit. "Obwohl der Film einen fantastievollen Touch hat, werden die Zuschauer durchaus offensichtliche Parallelen zu vielen Elementen in ihrem eigenen Leben entdecken. Er ist teils Krimi, teils Komödie, teils menschliches Drama. Er verlangt von uns, das Rationale zu vernachlässigen und zuzugeben, dass es womöglich verschiedene Versionen einer Wahrheit geben könnte, jenseits der Limitierungen unseres Wissens. Und wir sollen unsere eigenen Beziehungen, die Welt und das Universum betrachten, mit Hoffnung und Wunder im Blick."

Weitere Informationen zum Film

www.skip.at