Scooby-Doo

Komödie USA 2002

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Scooby-Dooby-Doo! Die klügste Dogge der Welt bekommt endlich ihren eigenen Kinofilm. Mit von der Partie: Freddie Prinze Jr., Sarah Michelle Gellar und Rowan "Mr. Bean" Atkinson.

Scooby-Doo ist ein ganz besonderer Hund. Eine riesige, braune Dogge mit schwarzen Flecken, die sprechen, auf zwei Beinen gehen, Scubadiven und - in Ausnahmefällen - sogar Auto fahren kann. Kein Wunder also, dass der Super-Wuffi mehr im Sinn hat als den nächsten Baum: Gemeinsam mit seinem Herrchen, dem ewig hungrigen Hippie Shaggy, und dessen besten Freunden Fred, Velma und Daphne hat sich Scooby darauf spezialisiert, ungewöhnliche Fälle zu lösen. Wo die X-Files-Detektive, die Ghostbusters und sogar Lassie gnadenlos versagen würden, heftet sich das bunte Quintett an die Spur des Mysteriösen. Kein Spukschloss, kein verwunschener Dachboden ist vor Scoobys Spürnase sicher: Wo immer böse Geheimnisse lauern, nimmt das Team um Scooby die Fährte der Schurken auf und entlarvt so manchen Poltergeist als Einbrecher im Geister-Outfit.Mit knallbunter Seventies-Optik und ebenso spannen-den wie lustigen Abenteuern wurde die dänische Dogge Scooby-Doo zu einem der erfolgreichsten Cartoon-Helden der USA. Fast dreißig Jahre, nachdem Fred, Shaggy, Velma und Daphne ihre Privat-Detektei "Mystery Inc." gegründet haben und in ihrem psychedelischen Kastenwagen, der "Mystery Machine", auf Verbrecherjagd losdüsten, wagte sich Hollywood nun an eine Realverfilmung des groovigen Stoffes. Weil in einer Cartoon-Serie, mit der das Zielpublikum aufgewachsen ist, ein gewaltiges Kultpotenzial steckt, wurden die menschlichen Darsteller der fröhlich-mysteriösen Sause ganz besonders sorgfältig ausgesucht. So spielt Traumboy Freddie Prinze Jr. Fred, den mutigen Anführer der fünf Freunde. Diese Rolle stellte härteste Anforderungen an den Teen-Dream: "Ich musste mir für die Rolle meine dunklen Haare hellblond färben lassen. Eine schreckliche Tortur - ich saß jeden dritten Tag zwei Stunden beim Friseur!" Method Acting der schlimmsten Sorte also - da hätte wohl sogar Robert De Niro gekniffen! Ebenso hart erwischte es allerdings auch Sarah Michelle Gellar, im wirklichen Leben Freddies Verlobte und u. a. TV-Vampirjägerin (Buffy - Im Bann der Dämonen). Als rothaarige Sexbombe Daphne trägt sie nämlich tagein, tagaus kniehohe Plateau-Stiefel. "Jeder Schritt bedeutete puren Schmerz. Ich war so froh, als ich bei Drehschluss die Dinger endlich in die Ecke werfen und meine Sneakers anziehen konnte!" Keine Klagen kamen von Matthew Lillard (Scream), dem Darsteller des Shaggy, und von der Newcomerin Linda Cordellino, die die Rolle der Velma im letzten Moment Christina Ricci wegschnappte. Auch der Superschurke des haarigen Abenteuers, Rowan Atkinson, beschwerte sich nicht darüber, dass ihm ausgerechnet eine Computer-Trickfigur die Show stiehlt: Scooby-Doo, der vierbeinige Star des Films, ist nämlich von der Schwanzspitze bis zur feuchten Schnauze aus Bits & Bytes generiert. "Er sieht aus und bewegt sich wie ein richtiger Hund", sagt Regisseur Raja Gosnell (Big Mamas Haus). "Er kann allerdings all die Dinge tun, die eben nur Scooby-Doo kann: auf zwei Beinen gehen, sprechen, Türen öffnen ... Aber im Gegensatz zu anderen Cartoon-Realfilm-Kombinationen sieht man bei unserem Scooby nicht, dass er eine Trickfilm-Figur ist. Er sieht völlig echt aus!"

Weitere Informationen zum Film

www.skip.at