Nirgendwo in Afrika

Drama Deutschland 2001

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Die Erfolgsregisseurin Caroline Link verfilmte den Tatsachen-Bestseller von Stefanie Zweig an den Originalschauplätzen in Kenia: Die wahre Geschichte einer deutsch-jüdischen Familie, die vor den Nazis nach Afrika floh!

Deutschland im Jahr 1938. Der Anwalt Walter Redlich (dargestellt von Merab Ninidze) darf, weil er Jude ist, unter den Nationalsozialisten nicht mehr praktizieren. Glücklicherweise hat er in Kenia eine Stelle als Verwalter auf der Farm in Rongai gefunden und nun erhalten auch seine Frau Jettel (Aimée & Jaguar-Star Juliane Köhler) und seine fünfjährige Tochter Regina (Lea Kurka spielt die kleine Regina, Karoline Eckertz die große) die Ausreisegenehmigung. Die erste Freude darüber verwandelt sich besonders bei Jettel nach ihrer Ankunft in Kenia in blankes Entsetzen, als sie die primitiven Umstände sieht, unter denen sie mit ihrer Familie auf der Farm ihr Dasein fristen muss. So hatte sich die Tochter aus gutbürgerlichem Haus ihr neues Leben nicht vorgestellt. Sogar Zwiebeln und Zucker sind purer Luxus und ihr Mann wird vom Farmbesitzer nur mit Kost und Logis entlohnt. Zum Glück erhält sie Unterstützung vom schon erfahreneren Emigranten Süßkind (gespielt von Matthias Habich, der schon in Caroline Links Oscar-nominiertem Film Jenseits der Stille zu sehen war). Jettels Tochter Regina dagegen blüht in Afrika richtig auf. Für das schüchterne Mädchen ist die wild-romantische Schönheit Kenias ein Traum, der Wirklichkeit wurde und sie findet einen echten Freund: den einheimischen Koch Owuor (Sidede Onyulo). (gd)

Weitere Informationen zum Film

www.skip.at