Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs

Literaturverfilmung Neuseeland, USA 2003

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Saurons Armee steht vor den Toren von Gondor - bereit zur entscheidenden Schlacht um Mittelerde: Im 3. Teil von Peter Jacksons Heldenepos laufen die Schicksale der verstreuten Gefährten in einem gewaltigen Showdown zusammen.

Die Überflutung von Sarumans Turm durch die Ents und die gewonnene Schlacht um Helms Klamm waren zweifelsohne beachtliche Erfolge im Kampf gegen jenes Böse, das sich da zum Zwecke der Errichtung ewiger Finsternis in Mordor zusammengebraut hat. Die Gefahr ist aber trotz der Triumphe alles andere als gebannt. Sauron ist - wie emsige Verfolger der Trilogie wissen - einfach unschlagbar: Solange sein Ring, der Eine Ring, noch existiert, kann niemand ihn aufhalten. Der Ring baumelt unverändert intakt vom Hals jenes Hobbits, der den Beweis zu führen versucht, dass auch der Kleinste von uns die Welt zu ändern vermag: Frodo Beutlin (Elijah Wood), nach wie vor begleitet von seinem naiv-getreuen Freund Sam Gamdschie (Sean Astin) und der Kreatur Gollum/Smeagol (Andy Serkis), ist weit ins Reich Morder vorgedrungen. Er steht knapp davor, den Schicksalsberg zu erklimmen, dessen Lavaströme die einzige Möglichkeit darstellen, Saurons Ring zu zerstören. Und es geht ihm gar nicht gut. Die letzten großen Herausforderungen, wie etwa den Kampf gegen die Riesenspinne Kankra, hat er noch überstanden. Aber bald wird Frodo nur noch ein Schatten seiner selbst sein. Der Ring wird ihm die letzten Kraftreserven rauben, nach und nach wird er sein Erinnerungsvermögen verlieren, kaum noch sehen und gehen können. Am Ende wird Sam ihn tragen müssen. Und Gollum ist sowieso nicht zu trauen. Während sich das ungleiche Trio durch die zerklüfteten Schluchten von Mordor schleppt, hat Gandalf (Ian McKellen) mit Merrys Hilfe Sauron zwar ausgetrickst, aber leider auch nach Minas Tirith, in die Hauptstadt von Gondor, gelockt. Und jetzt steht die letzte große Menschenbastion unter massivem Beschuss; Heerscharen von Ork- und Uruk-hai-Kriegern stürmen heran, um die Menschheit von der Mittelerdoberfläche zu tilgen. Unter der Führung des schwächelnden Denethor (John Noble), des Vaters von Boromir und Faramir, wird die Stadt Saurons Scharen nicht lange widerstehen können. Gandalf weiß, dass Gondor jetzt seinen wahren König braucht - und dass Aragron (Viggo Mortensen) der rechtmäßige König ist. Aber wird Aragorn den Thron auch besteigen? Wird er das im Elbenreich Bruchtal von Elrond (Hugo Weaving) aufbewahrte Schwert seines Vorfahren Isildur, der damit einst den Finger mit dem Ring von Saurons Hand abtrennte, neu schmieden und gegen Sauron erheben? Aragorns Geliebte Arwen (Liv Tyler) wäre sogar bereit, ihre Elben-Unsterblichkeit zu opfern, um ihn im Kampf für die Zukunft der Menschheit zu unterstützen. Aber Aragorn hat ernste Zweifel. Wie immer er sich entscheidet - die Schlacht um Minas Tirith wird in jedem Fall der finale Scheidepunkt des Schicksals von Mittelerde

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