Irgendwann in Mexico

Action-Komödie USA 2003

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Die Steigerung von Action heißt Latino-Action. Antonio Banderas, Salma Hayek, Johnny Depp, Willem Dafoe und Enrique Iglesias im grandiosen Schlusskapitel von Robert Rodriguez El Mariachi-Trilogie.

Eine staubige Landstraße, tief im Herzen von Mexiko. Kakteen, Kojoten, Klapperschlangen. Dazu der Mann mit den Gewehren im Gitarrenkoffer. El Mariachi, der einzige Musiker in ganz Mexiko, der kalt lächelnd auf jeden Applaus verzichten kann, weil nach seinen Konzerten ohnehin nie wer im Publikum überbleibt, der noch genug Lebenskraft zum Klatschen hätte, geht wieder auf Tournee. Und er hat jede Menge illustre Gäste im Gefolge. In Irgendwann in Mexico hat El Mariachi (Antonio Banderas) noch eine Rechnung mit Barillo (Willem Dafoe) offen, einem blutrünstigen Drogenbaron, der einen Staatstreich gegen den Präsidenten plant. El Mariachi wurde von Sands (Johnny Depp) angeworben, einem zwielichtigen CIA-Agenten mit ausgeprägtem Hang zur Korruption. Der Rest der Geschichte besteht aus Revolution, Rache, Romantik und Kugelhagel. "Eine Hochgeschwindigkeitslatinoactionkomödie", sagt Robert Rodriguez. "Das muss überdreht sein. Sonst könnte ich ja gleich einen Steven Seagal-Film machen." Chili con Canone. Irgendwann in Mexico ist die Rock´n´Roll-Version der klassischen Italowestern. Ein Film, der Spaß macht und mit den Versatzstücken des Actionkinos spielt, ohne sie groß verändern zu wollen - nicht mehr, aber auch nicht weniger war beabsichtigt. "Das Drehbuch ist eine Kombination aus Geschichten, die mir mein Onkel, ein ehemaliger FBI-Agent, erzählt hat", sagt Rodriguez. "Einige davon sind wahr, andere haben zumindest einen wahren Kern. Die Figur, die Ruben Blades im Film spielt, geht hundertprozentig auf meinen Onkel zurück, er ist das Bindeglied, das all die unterschiedlichen Charaktere zusammenhält. Irgendwann in Mexico eine Mischung aus Realität und Fantasie - aber das ist nichts Neues. Das mache ich in all meinen Filmen."

Weitere Informationen zum Film

www.skip.at