Welcome to the Jungle

Action USA 2003

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The Rock versus Christopher Walken. Peter Bergs Welcome to the Jungle ist ein turbulenter Schlagabtausch voll Action, Humor und Urwald.

Dwayne "The Rock" Johnson ist - wie der Name schon sagt - ein Mann wie ein Fels. Ein siebenfacher Champion der World Wrestling Entertainment Liga, der auch im Kino für Superlative sorgt. Nur zwei Filme brauchte der charismatische Muskelprotz, um zu einem der meistgesuchten neuen Stars der Hollywood-Szene aufzusteigen. Die antiken Fantasy-Abenteuer Die Mumie kehrt zurück (2001) und The Scorpion King (2002) machten The Rock zum Markenzeichen. Nun stellt er sein Talent für actionreiche Unterhaltung erneut unter Beweis - wenn auch in ungewohntem Ambiente. "Meine letzten zwei Filme, na ja, meine beiden einzigen Filme waren historische Stoffe", meint The Rock. "Also suchte ich nach etwas Zeitgemäßem und nach einer leicht geheimnisvollen Rolle, die ich mit einem gewissen Augenzwinkern spielen konnte, ohne dass das der Idee der Figur einen Abbruch tun würde." Beck (The Rock) ist ein knallharter Kopfgeldjäger, der grundsätzlich ohne Waffen arbeitet und noch einen letzten Job erledigen muss, bevor er sich endlich seinen Traum von einem kleinen, feinen Restaurant erfüllen kann. Travis (Seann William Scott), der vorlaute Sohn seines Chefs (William Lucking) hat sich in den Amazonas verzogen, um dort nach einem wertvollen Schatz zu suchen. Beck soll den Bengel wieder zurück auf den rechten Weg, sprich in Daddys Arme führen. Reine Routine, möchte man meinen, doch im Dschungel kommt alles anders als erwartet. Kaum angekommen findet sich Beck in einer wilden Hetzjagd durch den Urwald wieder. Er jagt hinter Travis her, der sucht seinen Schatz, die sexy Rebellenführerin Mariana (Rosario Dawson) ist mit von der Partie, und alle drei werden vom habgierigen Goldminenbesitzer Hatcher verfolgt (Christopher Walken, der wieder einmal genau das tut, was er am besten kann, nämlich so richtig schön fies und böse sein). Peter Bergs Welcome to the Jungle (der bekannte Schauspieler aus Die letzte Verführung und Cop Land gab sein Regiedebüt mit der schwarzen Komödie Very Bad Things) ist eine turbulente Actionkomödie, die sich vor der rauen, ungezähmten Kulisse des Amazonas-Dschungels abspielt. Ein Maßanfertigung Marke Filmindustrie: Das Projekt wurde seinem Star auf den Leib geschneidert, wobei man vor allem beim Drehbuch darauf achtete, dass die Geschichte The Rock genug Raum dafür ließ, nicht nur seine angeborenen athletischen Fähigkeiten, sondern auch sein beeindruckendes komisches Timing auszuspielen, das bislang zwar noch nicht ausreichend auf der Leinwand zu sehen war, dem amerikanischen Fernsehpublikum aber bereits bei seinen wunderbaren Auftritten als Gastmoderator der Comedy-Serie "Saturday Night Live" aufgefallen ist. "Wer The Rock kennt, weiß, dass er sehr witzig und charmant ist", sagt Welcome to the Jungle-Produzent Marc Abraham dazu. "Und dieser Film gibt ihm ausreichend Gelegenheit, diese beiden Seiten von sich auf der Leinwand zu zeigen. Als Darsteller verfügt er über einen großartigen Instinkt. Und durch seine Karriere als Athlet hat er alles über Drive und Disziplin gelernt. Doch die große Wahrheit ist, dass ihm die Starpower einfach angeboren ist."

Weitere Informationen zum Film

www.skip.at