Lara Croft Tomb Raider: Die Wiege des Lebens

Action USA 2003

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Die Tochter von James Bond und Indiana Jones reitet wieder: Angelina Jolie im neuen "Tomb Raider"-Movie - eine der programmierten Massensensationen dieses Sommers.

Bis zum heutigen Tag hält Lara Croft: Tomb Raider, der erste auf der gleichnamigen Serie von Videospielen basierende Kinofilm, den Rekord unter den Blockbustern ohne männlichen Star: Nicht zuletzt war es der pyhsischen Präsenz von Angelina Jolie in der Rolle der wehrhaften Archäologin Lara Croft zu verdanken, dass der Film weltweit an die 300 Millionen Dollar einspielte. Rein rechnerisch war eine Fortsetzung also nur eine Frage der Zeit - und im neuen Lara-Croft-Abenteuer Lara Croft Tomb Raider: Die Wiege des Lebens geht es noch viel deftiger zur Sache. Laras Leben ist eine unverändert turbulente Achterbahnfahrt, und neben Freundschaft, Liebe und Vertrauen stehen wieder Action und Prügeleien bzw. Schießereien am laufenden Band auf dem Programm. Tatsächlich sieht sich die schöne Aristokratin mit dem außergewöhnlichen Faible für Adrenalinkicks diesmal ihren größten Herausforderungen und Gefahren gegenüber und wird wie nie zuvor an ihre körperlichen und seelischen Grenzen getrieben. Der Grund dafür ist ein altertümliches Artefakt, an dem sich das Schicksal des Planeten scheiden könnte. Als Laras größter Widersacher tritt ein Mann namens Chen Lo (Simon Yam) aufs Parkett, der mit seinem chinesischen Verbrechersyndikat nichts unversucht lässt, um dieses Artefakt in seine Hände zu bekommen - weil er es als Weltuntergangs-Waffe einzusetzen plant. Im steten Bewusstsein, dass solche Gegenstände ins Museum gehören, tritt Lara zu einer beispiellosen Tour de Force über die Kontinente an: Sie besteht in einer rasenden Motocross-Verfolgungsjagd über die Chinesische Mauer, turnt über einen brodelnden Vulkan in Tansania, wagt einen Base-Jump aus dem 84. Stockwerk des noch unvollendeten IFC-Gebäudes in Hongkong, kämpft sich per Jet-Ski und mit modernster Tauch-Ausrüstung im silbergrauen Latexanzug durch einen gigantischen griechischen Unterwasser-Tempel, reitet auf einem wilden Stier und beweist mit Stock und Pistole grazile Perfektion in Sachen fernöstlicher Kampfkunst. Dabei sitzen ihr nicht nur Chen Los Schergen permanent im Nacken. Auch der hinterfotzige Dr. Reece (Ciarán Hinds) will sein - möglichst großes - Stück vom Kuchen. Ob Lara ihrem Kollegen Terry Sheridan (Gerard Butler), mit dem sie sich auf eine feucht-heiße Liebesaffäre einlässt, wirklich trauen kann, ist noch lange nicht erwiesen. Und eine Frage bleibt bis zuletzt unbeantwortet: Ist jenes Artefakt, nach dem es alle Beteiligten giert, tatsächlich die sagenhafte Büchse der Pandora, aus der einst alles Übel der Welt entfleuchte, die aber immer noch eines der höchsten Güter der Menschheit - die Hoffnung - in sich verschlossen hält?

Weitere Informationen zum Film

www.skip.at