Garfield - Der Film

Komödie USA 2004

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Fett, faul & fies. Garfield frisst, schläft und beleidigt - mit der Stimme von Thomas Gottschalk - jetzt auch im Kino. Für Jennifer Love Hewitt und Breckin Meyer bleiben neben Ego und Körperfülle dieses Titelhelden fast nur mehr Statistenrollen übrig

Es gibt genug zu fressen, das Sofa gehört ihm ganz allein, ebenso wie die Fernbedienung und Jon Arbuckles (Breckin Meyer) volle Aufmerksamkeit. Gäbe es keine Montage, es wäre die perfekte Welt für Garfield. Bis zu jenem Tag, als das Kater-zentrische Universum durch die Ankunft eines Hundes namens Odie erschüttert wird. Für den weltmännischen Garfield ist ein sabbernder und kläffender Flohzirkus als Hausgenosse selbstverständlich nur als schlimme Beleidigung aufzufassen. Der Herr im Haus, und das ist ganz sicher nicht Jon, beobachtet mit wachsender Unruhe die Wirkung des dümmlichen Hundes auf seinen Ernährer. Odie jagt wieder einmal wie verrückt seinem eigenen Schwanz hinterher und Jon japst vor Freude. Da haben sich zwei gefunden! Einziger Ausweg aus dieser unmöglichen Wohnsituation: Der Hund muss weg. Aber noch bevor der selbstverliebte Kater ernsthaft damit beginnen kann, sein nicht unerhebliches Boshaftigkeitspotenzial voll auf Odie zu konzentrieren, ist der Hund verschwunden. Und da passiert das Unvorstellbare. Anstatt sich entspannt wieder Lasagne und dem Fernsehprogramm zuzuwenden und dem gnädigen Schicksal zu danken, gibt Garfield einem penetrant in ihm aufsteigenden Gefühl nach: "Rette Odie!" sagt eine verborgene Stimme. Beinahe selbstlos verlässt das fette Fellknäuel seine vertraute Umgebung und macht sich auf, Odie aus den Klauen des brutalen Tiertrainers Happy Chapman (Stephen Tobolowsky) zu befreien. Und was treibt Jon Arbuckle derweil? Der hat nur Augen für die fesche Tierärztin Liz (Jennifer Love Hewitt) ... In seinem allerersten Cartoon, was glaubt ihr, waren Garfields erste Worte, nachdem er sich seinem Publikum vorgestellt hatte? Genau: Füttere mich! Am 19. Juni 1978 erlebte ein philosophischer Kater seine Geburtsstunde, dessen bedingungslose Faulheit nur von seinem unkontrollierbaren Heißhunger in den Schatten gestellt wird! Mit zynischen Bemerkungen, hochtrabenden Weisheiten und schwergewichtigen Betrachtungen tritt der Kult-Kater seither seinem Schicksal wacker gegenüber und behält, wenn nicht gerade Montag ist, sogar meistens die Oberhand! Im Kino ist das nur insofern anders, als die Story in mehr als drei Bildern erzählt wird.

Weitere Informationen zum Film

www.skip.at