Freaky Friday - Ein voll verrückter Freitag

Komödie USA 2003

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Jamie Lee Curtis als 15-jähriger Teenager: Das ist nicht die Ausgeburt von Hollywoods Jugendwahn, sondern echte Magie!

Dr. Tess Coleman (Jamie Lee Curtis) hat Stress: Nicht nur hat die Psychologin einen anstrengenden Beruf, als allein erziehende Mutter - Tess’ Mann ist vor Jahren gestorben - ist sie der einzige erwachsene Reibebaum für die Teenager-Seelenqualen ihrer 15-jährigen Tochter Anna (Lindsay Lohan). Und da helfen Tess’ sämtliche Psychologie-Kenntnisse nichts. Allerdings leidet Anna ja nicht umsonst - schließlich hat sie eine Mutter, die nichts als nervt. Nichts kann man ihr Recht machen. Nicht, dass sie das wollte - aber die ganze Rebellion gegen die Elterngeneration wird zum echten Krampf, wenn einem ständig alles verboten wird! Eins ist klar: Anna wird sicher nie gefönt und geschniegelt in Kostüm und Stöckel-Pumps im Stoßverkehr zur Arbeit hetzen. Anna wird vielmehr Rockstar. Doch die schönste Musikerinnen-Karriere kann nicht in Frieden gedeihen, wenn die hoffnungslos uncoole Mama lieber Hausmusik hört. Noch dazu macht sich seit einiger Zeit auch noch Mamas neuer Kerl erziehungsmäßig wichtig und will sich als neuer Dad aufspielen. Was das Schlimmste ist: Mum nennt ihn gar ihren Verlobten und will ihn tatsächlich heiraten! Und das nicht irgendwann, sondern in zwei Tagen!! Mutter-Tochter-Kleinkrieg auf allen Fronten also. Ein gemeinsames chinesisches Essen soll Waffenstillstand in das Du-verstehst-mich-nicht-Dauergefecht bringen. Fast schon wie ein Friedenszeichen wirkt es, als die obligaten Glückskekse von Tess und Anna exakt die gleiche reichlich kryptische Message beinhalten. Doch die Kekse sind nicht nur seltsam, sondern magisch, und das nicht zu knapp. Am nächsten Morgen fühlt sich Tess nämlich jung wie nie zuvor, Anna hingegen um Jahre gealtert: Die Coleman-Frauen stecken beide im Körper der jeweils anderen! Endlich ist also das wahr geworden, was sie einander schon lange an den Hals gewünscht haben: Das jede die Probleme, Sorgen und Nöte der anderen mal am eigenen Leibe erleben würde. Und plötzlich sind Mutter und Tochter gezwungen, zusammenzuarbeiten. Schließlich stehen beide vor großen Ereignissen: Anna soll mit ihrer Band live im House of Blues auftreten - und Tess ihren Ryan heiraten! Beides Events, bei denen man sich nicht wirklich von jemandem vertreten lassen kann ... Mary Rodgers´ Roman um eine äußerst ungewöhnliche Mutter-Tochter-Beziehung wurde schon einmal verfilmt, im Jahre 1976 mit einer blutjungen Jodie Foster in der Rolle der Tochter. "Wir haben versucht, die Geschichte sanft zu modernisieren", meint Regisseur Mark S. Waters zu seiner neuen Version von Freaky Friday - Ein voll verrückter Freitag. "Vor einem Vierteljahrhundert ergab sich viel der Komik daraus, dass die Tochter z. B. nicht weiß, wie man richtig Wäsche wäscht. Das schien uns nicht mehr so zeitgemäß - wir fanden es lustiger, Jamie Lee Curtis zwischen lauter nicht mal halb so alte Girls auf eine Rock-Bühne zu stellen!"

Weitere Informationen zum Film

www.skip.at