The Amityville Horror

Horror USA 2005

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Eine glückliche Familie findet endlich das Haus ihrer Träume. Doch gegen die bisherigen Bewohner hilft keine Räumungsklage … Packende Horror-Story - nach einer wahren Geschichte?

Gibt es Geister wirklich, oder sind alle Berichte von übernatürlichen Erscheinungen letztlich nur die bittersüßen Früchte einer blühenden Fantasie? Sicherlich gibt es mehr Dinge, als unsere Schulweisheit sich träumen lässt, denken auch George und Kathy Lutz (Ryan Reynolds & Melissa George), als sie mit ihren drei Kindern in ihr Traumhaus einziehen. Aber diese Dinge finden sicher nicht in unserem Dachboden statt. Das wunderschöne, dreigeschoßige Holzhaus im verträumten Städtchen Amityville ist viel zu romantisch, um einen an böse Geister denken zu lassen. Und so zieht die Familie Lutz voll Vorfreude in ihr neues Heim, das noch dazu relativ günstig war - ein paar Jahre zuvor ist hier nämlich ein grauenvoller Serienmord geschehen. Ein gewisser Ronald DeFeo erschoss aus bisher ungeklärten Gründen seine gesamte Familie - seine Eltern und seine vier jüngeren Geschwister - im Schlaf. Seltsame Stimmen im Haus hätten ihn dazu getrieben, sagt er. Sowas drückt den Marktwert einer Immobilie. Die Lutzes können gut damit leben - sie sind schließlich Realisten. Trotzdem stimmen sie zu, als ein Freund ihnen empfiehlt, das Haus vor dem Einzug von einem Priester segnen zu lassen. Doch Father McNamara (Philip Baker Hall) erlebt bei seinem Rundgang Schreckliches - von dem er den Lutzes allerdings nie erzählt. Zu sehr zweifelt der erfahrene Mann an seiner eigenen Wahrnehmung. Es kann doch nicht sein, was nicht sein darf. Kaum hat die Familie es sich allerdings in ihrem neuen Domizil gemütlich gemacht, beginnt eine Reihe seltsamer Vorkommnisse. George wacht jede Nacht pünktlich um 3.15 auf - der exakte Zeitpunkt von Ronald DeFeos erstem Mord. Kathy hört ständig Geräusche und Stimmen, und die Kids beginnen, von mysteriösen Spielgefährten zu erzählen. Dann entdeckt Kathy hinter einem Kleiderschrank eine verschlossene Kammer, die auf keinem Plan des Hauses verzeichnet ist. Als George sie aufbricht, finden sie Boden und Wände bedeckt mit Blut. Frischem Blut. Immer heftiger, immer deutlicher werden die unheimlichen Vorkommnisse. Immer größer die Panik der Lutzes. Als sich schließlich die unerklärlichen Phänomene immer mehr gegen die Familienmitglieder selber richten, ist es fast schon zu spät … Genau 28 Tage hielt es die echte Familie Lutz in dem hübschen Häuschen mit der Adresse 112 Ocean Avenue, New York, aus, bevor sie es im Januar 1976 fluchtartig für immer verließen. Was genau dort geschah, wird wohl für immer ein Mysterium bleiben. Die Geschichte ist allerdings bis heute eines der meistdiskutierten Beispiele für paranormale Erscheinungen in den USA, das Buch, das Jay Anston nach den Aufzeichnungen der Lutzes verfasste, wurde zum Bestseller. Das bewährte Team um Producer Michael Bay verfilmte nun zum zweiten Mal die packende Real-Horror-Story - und nach diesem Kino-Trip wird garantiert niemand in Frieden ruhen.

Weitere Informationen zum Film

www.skip.at