Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben

Action, Thriller USA 2013

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Yippie-Ya-Yeah, Schweinebacke! Bruce Willis alias John McClane ist noch immer nicht umzubringen. Im fünften Teil gehts gemeinsam mit McClane Junior zur Sache: Die Hard, the next generation, quasi. Und wieder wird es Glasscherben und Kugeln hageln, als ob es kein Morgen gäbe!

Ein Cop ist ein Cop ist ein Cop. Niemand weiß das besser als Vollblut-Polizist John McClane (Bruce Willis) - und seine Kids, die mit dem anstrengenden Vater nichts mehr zu tun haben wollen. Zuviel fliegt in die Luft, wenn er dabei ist - ob Autos, Gebäude oder Beziehungen. Und doch ist John McClane einigermaßen irritiert, als ihm zu Ohren kommt, dass sein Sohn Jack (Jai Courtney) ausgerechnet in Russland verhaftet wurde. Also legt er sich ein Exemplar von Moskau für Dummies zu und fliegt mal eben los - Mitten ins nächste Abenteuer, wie könnte es anders sein. Jack hat überhaupt nicht mit seinem Vater gerechnet. Der wiederum ist erstaunt, welche Laufbahn sein Sohn in den letzten Jahren eingeschlagen hat: Jack beschützt seit drei Jahren als CIA Undercover-Agent den Informanten Komarov (Sebastian Koch). Und dessen Geheimnisse sind wahrlich explosiv. "Haben Sie das schon mal gemacht?" fragte in Stirb Langsam 4.0 John McClanes ahnungsloser Nerd-Schützling, als die ersten Schüsse fielen. Wir wissen: Er hat. Wenig verwunderlich also, dass es plötzlich um Terrorismus, Plutonium, Atombomben und die Weltherrschaft geht - am vielleicht schlimmsten Ort der Welt: In Tschernobyl! Und obwohl Jack anfangs der festen Überzeugung ist, alles allein im Griff zu haben, ist er dann doch ganz froh, dass er seinen Dad dabeihat. Auch wenn der wenig Geduld für Amtswege und in Moskau keinen Heimvorteil hat. Aber auch so kann Familienzusammenführung eben funktionieren: Zur richtigen Zeit am falschen Ort. Auch wenn die McClanes mit ihrem Schützling Komarov im Schlepptau nicht genau wissen, mit wem sie sich angelegt haben: Der Superbösewicht ist genauso ahnungslos. Der dachte, er könnte abends noch ins Ballett gehen. Doch die beiden McClanes haben andere Pläne - der Ballsaal eines alten Hotels wird das noch zu spüren kriegen, genauso wie ein "ausgeborgter" Truck. Nicht umsonst gab es 82 Drehtage allein für Verfolgungsjagden und gepflegte Zerstörungswut. Der hat Jungtalent Jai Courtney bereits in der blutrünstigen TV-Serie Spartacus frönen können, auch neben Tom Cruise in Jack Reacher ging es für ihn heiß her. Der deutsche Schauspieler Sebastian Koch, der den Informanten Komarov gibt, bewies u. a. als Albert Speer im TV-Mehrteiler Speer sowie als gespaltener Nazi in Paul Verhoevens NS-Widerstandsabrechnung Black Book sein darstellerisches Talent. Drei coole Kerle gegen den Rest der Welt: Stirb Langsam 5 kann kommen!

Weitere Informationen zum Film

www.skip.at