Dead or Alive

Action Deutschland, GB 2006

posten

Bernd Eichinger und Paul W. S. Anderson, das Erfolgsteam der Resident Evil-Filme, bringt einen weiteren Computerspiel-Welterfolg auf die Leinwand: In Dead or Alive fighten sich vier wehrhafte Girls durch eine furiose Action-Story.

Tina (Jaime Pressly), Christie (Holly Valance), Prinzessin Kasumi (Devon Aoki) und Helena (Sarah Carter) zählen zu den wenigen glücklichen Frauen, denen die Vorstellung eines prügelnden, saufenden Ehemanns nur ein mitleidiges Lächeln ent­locken kann. Sie haben aber auch äußerst hart dafür gearbeitet: Die vier sexy Girls bilden die weibliche Elite in Sachen fernöstlicher Kampfkunst, und wer von den hauptsächlich männlichen Kollegen zu lange die falschen Stellen anstarrt, fängt eine, dass ihm 14 Tage lang der Schädel wackelt. Der Tag, an dem sich zeigen soll, ob ihre Kampfkünste wirklich Weltklasse-Format haben, bricht für die Mädchen in Form einer geheimnisvollen Aufforderung zur Teilnahme an einem höchst außergewöhnlichen Sportereignis an: Auf unergründlichen Wegen erreicht sie eine Einladung auf eine exotische Insel im fernen Asien, wo das illegale Martial-Arts-Turnier "Dead or Alive" über die Bühne gehen soll. Die zehn Millionen Dollar Preisgeld sind allein schon ziemlich verlockend. Aber für so manchen Teilnehmer ist das Geld bei weitem nicht die wichtigste Motivation, um sich diesem gnadenlosesten und härtesten Martial-Arts-Turnier der Welt zu stellen. Es geht auch um die Ehre des Kämpfers - und um die Suche nach Antworten auf viele offene Fragen … Dead or Alive, ein Klassiker des Beat’em Up-Genres, ist eines der erfolgreichsten Computerspiele aller Zeiten: Mittlerweile gibt es für die unterschiedlichsten Games-Plattformen insgesamt zwölf mehr oder weniger unterschiedliche Versionen und Fortsetzungen des Spiels, inklusive eines Beach-Volleyball-Sidekicks, der mit dem eigentlichen Martial-Arts-Simulations-Kampfspiel nichts mehr zu tun hat. Schon immer war das eindeutige Erkennungsmerkmal des Games - neben einer wirklich überzeugenden grafischen und spieltechnischen Umsetzung - die Tatsache, dass nicht nur, aber hauptsächlich genauso erstaunlich gebaute wie sparsam-aufreizend gekleidete weibliche Avatare in den Kampfarenen herumwirbelten, wobei jeder Schlag, Kick und Special Move auch darauf abzielte, die üppigen Kurven der Spielweibchen in Szene zu setzen. Die perfekte Kampfchoreografie dieser Spiele hätte niemand besser fürs Kino umsetzen können als Regisseur Corey Yuen, dessen Kampf-sequenzen bereits bei Filmen wie Romeo Must Die, X-Men, Kiss of the Dragon, Transporter und Transporter 2 entscheidend zum Erfolg beitrugen. In den Hauptrollen glänzen u. a. Devon Aoki aus Sin City und Sarah Carter aus Final Destination 2, und Popstar Holly Valance gibt ihr Kinodebüt. Die Männerseite überzeugt mit Matthew Marsden (Black Hawk Down), Eric Roberts (National Security) und einer ganzen Reihe echter Kampfsportgrößen, darunter Brian White, Derek Boyer, Silvio Simac und Kevin Nash.

Weitere Informationen zum Film

www.skip.at