G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra

Action, Comic-Verfilmung USA 2009

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G.I. Joe, bitte kommen! Der Transformers-Produzent und der Mummy-Regisseur lassen es krachen: Dennis Quaid und seine G.I. Joe-Agenten gegen das ultrafiese Cobra-Team – mit Sienna Miller im knallengen Leder-Outfit.

Wenn nichts mehr geht – wer verspricht Rettung? Auf welches Team ist auch in allerhöchster Not immer Verlass? Die Rede ist von G.I. Joe, einer Eliteeinheit des US-Militärs, die unter dem Befehl des routinierten Generals Abernathy, Codename Hawk (Dennis Quaid), operiert und immer dann aktiv wird, wenn alle anderen Mittel zu versagen drohen. Der Global Integrated Joint Operating Entity gehören die besten Agenten der Welt an:  Duke (Channing Tatum) ist ein versierter Kämpfer mit Special Forces Training und Anführer der Truppe. Atemberaubend schön und gefährlich intelligent ist Scarlett (Rachel Nichols), die Spionageexpertin im Team. Die zweite Lady auf Seiten der Guten ist Cover Girl (Karolina Kurkova). Das vielleicht auffälligste Mitglied von G.I. Joe verbirgt sein Gesicht hinter einer Maske und ist stumm – Ninja Snake Eyes (Ray Park) lässt lieber seine Schwerter sprechen. Vollzählig wird die Kampfeinheit mit Fallschirmjäger Ripcord (Marlon Wayans), Artillerist Heavy Duty (Adewale Akinnuoye-Agbaje) und Kommunikationsexperte Breaker (Saïd Taghmaoui). Todesmutig stürzen sie sich ausgerüstet mit hypermodernem Equipment und unterstützt von allerneuester Spionage- und Militärtechnologie in den Kampf gegen den korrupten Waffenhändler Destro (Christopher Eccleston). Der skrupellose Destro zieht neben seinem eh schon schmutzigen Geschäft auch die Fäden bei der mysteriösen Terrororganisation Cobra, die zunehmend eine Bedrohung für den Weltfrieden darstellt. Auch Cobra vereint fähige Kämpfer, darunter The Baroness (Sienna Miller), eine ledergewandete Femme fatale, und Snake Eyes Erzfeind Storm Shadow (Byung-hun Lee). Unter der Regie von Mumien-Bändiger Stephen Sommers und dementsprechend begleitet von allergrößtem Getöse geraten G.I. Joe und Cobra nun erstmals bildgewaltig aneinander. Die CGI-Fetzen fliegen zwischen Paris, wo gleich einmal der Eiffelturm dran glauben muss, der ägyptischen Wüste und den eisigen Fluten unterhalb der Polkappen. Für allerhöchste Action-Credibility steht in diesem Zusammenhang Produzent Lorenzo die Bonaventura, der schon die Transformers höchst erfolgreich an die Spitze sämtlicher Kinocharts katapultierte. Was kann nun aber als Erklärung für den Höhenflug des Genres Toy-Movie dienen? Vielleicht, dass Männer nicht erwachsen sondern nur größer werden? Hollywood macht Bubenträume wahr: Was im Kinderzimmer oft schnell seinen Reiz verliert (die Actionfiguren und Modellautos lassen sich in natura eben selten so spektakulär bewegen wie die Werbung vorgaukelt) läuft im Kino überlebensgroß und ultrarealistisch zu wahrer Hochform auf und lässt dem Kind im Manne beeindruckt den Mund offen stehen. 100% Hollywood-Blockbuster statt Plastikklumpert Made in China: Das G.I. Joe-Team spielt eben nur im Kino wirklich alle Stückerln.

Weitere Informationen zum Film

www.skip.at