Die Twilight Saga: New Moon - Biss zur Mittagsstunde

Fantasy, Liebesfilm, Literaturverfilmung USA 2009

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Werden Highschool-Beauty Bella (Kristen Stewart) und Vampir-Beau Edward (Robert Pattinson) jemals zusammen kommen können? In der Verfilmung des zweiten Buchs aus der Bestsellerserie von Stephenie Meyer dramatisiert sich ihre verzwickte Liebesgeschichte auf übernatürliche Weise.

Schon einmal wollte Edward Cullen (Robert Pattinson) seine Geliebte Bella Swan (Kristen Stewart) verlassen, um sie vor den Gefahren zu schützen, die daraus entstehen, dass Edward zu einem uralten Vampir-Clan gehört. Die Cullens haben sich im verschlafenen Nest Forks nahe Seattle im nordwestlichen US-Bundesstaat Washington, einer hügeligen Gegend mit finsteren Wäldern, wildromantischer Landschaft und viel Regen und Nebel, gemütlich eingerichtet und ernähren sich von Tierblut, um mit den Menschen in Frieden leben zu können. Aber dieses Ansinnen teilt bei weitem nicht jeder Vampir - was schon gegen Ende von Twilight - Biss zum Morgengrauen beinahe zum frühzeitigen Ableben von Bella geführt hätte. Außerdem gibt es den Hunger, den vampirischen Urtrieb - den Drang, menschliches Blut zu saugen, welcher z. B. auch dann akut wird, wenn es zwischen Mensch und Vampir sexuell zur Sache geht. Die Beziehung zwischen Bella und Edward ist also in vieler Hinsicht problematisch. So kommt es, dass Bella kurz nach ihrem 18 Geburtstag erneut von Edward verlassen wird. Er will sie beschützen, vor einer Gefahr, die Bella noch gar nicht bewusst ist. Aber man kann sich vorstellen, was für ein Loch die plötzliche Einsamkeit in die Seele der ohnehin nicht besonders geselligen Bella reißt. Wie betäubt schlafwandelt sie durch ihr letztes Jahr auf der Highschool. Schnell findet sie heraus, dass es nur eine Methode gibt, Edwards Erscheinung heraufzubeschwören - indem sie ihr Leben aufs Spiel setzt. Ihr Verlangen, mit ihm zusammen zu sein, lässt sie immer größere Risiken eingehen. Eines davon ist ihre neu entdeckte Vorliebe für Motorräder - schnelle Motorräder. Bella hat mit Hilfe ihres Jugendfreunds Jacob Black (Taylor Lautner), dem Indianerbuben, der sie heimlich liebt, eine alte Enduro frisch aufgemotzt. Damit rast sie nun über Stock und Stein. Überhaupt verbringen Bella und Jacob viel Zeit miteinander, und langsam taut Bella wieder auf und scheint ihrem Gefühlskoma zu entkommen. Als sie bei einem einsamen Spaziergang von einem Unbekannten attackiert wird, kommt ihr ein Rudel riesiger Wölfe zuhilfe. So offenbart sich ihr das Geheimnis von Jacobs mysteriöser Familie: Der Quileute-Tribe ist nämlich ein Clan von Werwölfen. Somit ist Jacob zwar ein guter Beschützer hinsichtlich der neu erstarkten bösen Kräfte, die Bella an den Kragen wollen. Aber als Werwolf ist er auch ein natürlicher Feind für Edward. Und so wird das Wiedersehen mit Edward doch ganz anders verlaufen, als Bella es sich jemals erträumt hätte ... "Bella wird im Verlauf des Films ein ganzes Stück erwachsener", erklärt Buchautorin Stephenie Meyer. "Und Edward wird klar, dass er eben doch nicht alles weiß." Außerdem lässt uns New Moon noch tiefer eintauchen in die übernatürliche Komponente der Story. "Diesmal ist nicht nur Bellas Existenz bedroht", erklärt Regisseur Chris Weitz, "sondern auch die von Edward." Aber am Ende geht es doch vor allem um menschliche Gefühle. "Wir erzählen eine Geschichte aus dem Bereich des Übernatürlichen - über Werwölfe und Vampire", so der Regisseur weiter. "Aber unter dieser Oberfläche behandelt der Film universelle Themen wie Liebe, Sehnsucht, Verlust, Zusammengehörigkeit und Freundschaft. Es geht um die Gefahr, der du dein Herz aussetzt, wenn du dich verliebst. Immerhin geht es in New Moon auch um eine Dreiecksbeziehung, ein sich entwickelndes Love Triangle, das für viele Menschen sehr ansprechend und nachvollziehbar sein wird."

Weitere Informationen zum Film

www.skip.at