Splice

Horror, Science-Fiction Frankreich, Kanada, USA 2009

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Ein Forscher-Paar (Adrien Brody, Sarah Polley) erzeugt ein künstliches Lebewesen und stellt zu spät fest, dass es ein Monster erschaffen hat: Gen-Horror von Vincenzo Natali (Cube).

Was tut man als Wissenschaftler nicht alles, um sich den Weg zum Nobelpreis zu planieren? Die genialen Genforscher und Biochemiker Clive (Adrien Brody) und Elsa (Sarah Polley) jedenfalls sind möglicherweise zu weit gegangen. Sie haben ein Hybridwesen geschaffen aus menschlicher Erbsubstanz und aus künstlich erzeugter. Dass sie es überhaupt geschafft haben, ist bewundernswert. Aber dass sie es wachsen haben lassen, war wahrscheinlich keine gute Idee. Jetzt springt in ihrem Labor ein Lebewesen herum, das ein bisschen wie ein nacktes, großes Huhn aussieht, allerdings mit deutlich größerem Kopf. Die Forscher nennen ihre Schöpfung Dren und umsorgen sie wie ein Kleinkind. Dren wächst schnell - wobei sie immer mehr die Züge einer hübschen, jungen Frau (Delphine Chaneac) annimmt. Der menschliche Genanteil macht sich aber nicht nur im Antlitz bemerkbar. Als bei Dren die Pubertät einsetzt, häufen sich die Anlässe zu Unbehagen: Langsam wird die Zuneigung zu Papa ungesund, genau wie die Eifersucht in Richtung Mama. Außerdem ist Dren längst genauso groß wie ihre Eltern, aber deutlich kräftiger … Smart erzählte Hochspannung mit emotionaler Intensität, starker sexueller Komponente und realitätsnaher Utopie, mitproduziert von Visionär Guillermo del Toro: Zehn Jahre lang hat Vincenzo Natali, der Regisseur des Indie-SciFi-Meilensteins Cube, für die Realisierung von Splice benötigt. Und wieder hat er einen Film gemacht, der den Großteil der kontemporären Konkurrenz im Genre weit hinter sich lässt.

Weitere Informationen zum Film

www.skip.at