Resident Evil: Afterlife

Action, Horror USA 2010

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In der vierten Folge der Endzeit-Saga kämpft Milla Jovovich wieder unter der Regie von Ehemann Paul W. S. Anderson und erstmals in 3D - da wird das Zombie-Killen gleich nochmal so knackig!

So eine Zombieplage ist hartnäckiger als Kopfläuse, Rotweinflecken und das Finanzamt zusammen. Deshalb vermehren sich die schrecklichen Untoten, die ihr ungutes Schicksal den fatalen Machenschaften der Umbrella Corporation zu verdanken haben, auch zu Beginn des vierten Teils der apokalyptischen Action-Saga in rasantestem Tempo. Und das, obwohl die mit übermenschlichen Kräften ausgestattete Alice (Milla Jovovich) in Resident Evil: Extinction den fiesen Kreaturen gleich in mehrfach geklonter Form entgegentrat und den Umbrella-Obersten den Endkampf ansagte. Half jedenfalls alles nichts, ganz im Gegenteil. Oberfiesling Albert Wesker kontert nämlich mit einem Serum, das Alice ihrer Superkräfte beraubt! (Wesker wird übrigens diesmal gespielt von Shawn Roberts, der seine Zombiefilm-Eignung schon unter keinem Geringeren als George A. Romero mehrmals unter Beweis stellte!) Mit einer Bombe vernichtet Wesker das gesamte Gebäude mitsamt Alices sämtlichen Klonen - nur sie selbst kann sich mit letzter Kraft retten. In L.A. vermutet sie die einzige Möglichkeit, Wesker endgültig beizukommen. Doch erst mal warten dort auf sie noch mehr Zombies - und üble Monster wie der Axe Man, den Resident Evil-Fans aus dem letzten Game nur zu gut kennen ... Neben ihrer Hauptmission - der endgültigen Vernichtung des Virus und seiner Opfer - sucht Alice auch ständig nach weiteren Überlebenden der Seuche. So kämpfen an ihrer Seite einige gute Bekannte aus dem zweiten Teil: die mutige, aber durch und durch menschlich schwache Claire Redfield (Heroes-Blondine Ali Larter), die junge K-Mart (Spencer Locke) und die Ex-Polizistin Jill Valentine (Sienna Guillory), aber auch coole Neuzugänge wie Prison Break-Hero Wentworth Miller als Chris Redfield (übrigens neben Jill Valentine der zweite Protagonist aus dem allerersten Resident-Evil-Game!) und der aus Wien stammende Hollywood-Senkrechtstarter Boris Kodjoe als Luther West. Hammer-Action, unirdische Special effects und ein supercooler tomandandy-Soundtrack - doch der größte Star von Resident Evil: Afterlife ist sicher die überragende 3D-Optik: Dahinter steckt James Camerons Fusion Camera System, und wie weltbewegend das rockt, hat Kino-Pionier Cameron ja schon mit Avatar zur Genüge bewiesen.

Weitere Informationen zum Film

www.skip.at