So spielt das Leben

Liebeskomödie USA 2010

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Zwei, die sich nicht leiden können, im ultimativen Beziehungs-Härtetest: Gemeinsam müssen sie sich um ihr verwaistes Patenkind kümmern. Katherine Heigl und Josh Duhamel als bezaubernde Streithanseln in einer Liebeskomödie mit Windelgarantie.

Das Single-Leben kann ganz schön hart sein. Zum Beispiel, wenn man mit einem Bekanntenkreis gesegnet ist, der meint, einen verkuppeln zu müssen. So hat Holly (Katherine Heigl) die ärgerlichste und demütigendste Date-Erfahrung ihres ganzen Lebens ausgerechnet ihrer besten Freundin Alison zu verdanken. Die schickt ihr nämlich den besten Freund ihres Verlobten Peter auf ein Blind Date vorbei. Und weil Pünktlichkeit bekanntlich ja keine Zier ist sondern einfach nur überbewertet wird, muss Holly gleich mal eine geschlagene Stunde auf das Mannsbild warten. Als er dann schließlich dasteht, dieser Eric Messer (Josh Duhamel), hat er keinen gigantischen Blumenstrauß in Händen und eine charmante Entschuldigung auf den Lippen, sondern – man ahnt es – eine blöde Bemerkung. Spätestens da hätte Holly ihrerseits die Höflichkeit zum Teufel schicken sollen, und den ungehobelten Kerl gleich mit. Ein paar Frechheiten später zieht Holly endlich die Notbremse. Sie ist stinksauer auf diesen Prolo, den Alison ihr andrehen wollte. Ihn nie wieder sehen zu müssen, bleibt allerdings ein frommer Wunsch. Als sich bei Alison und Peter Nachwuchs einstellt, werden Holly und Messer zu Taufpaten der kleinen Sophie bestellt! Die Dynamik zwischen Holly und Messer läuft dann folgendermaßen: Man geht einander aus dem Weg. Wenn das nicht klappt, geht man einander auf die Nerven. Und dann passiert das Unvorstellbare: Alison und Peter kommen bei einem Autounfall ums Leben. Doch die jungen Eltern haben vorgesorgt und festgelegt, wer sich um ihr kleines Mädchen kümmern soll: ihre Taufpaten. Theoretisch soll das in der Praxis so ausschauen: Holly und Messer ziehen in Alisons und Peters Haus und kümmern sich gemeinsam um Sophie. Praktisch schaut es so aus, dass Holly und Messer urplötzlich in einem Punkt einer Meinung sind: Nämlich, dass ihre Freunde diese Theorie über Sophies Zukunft keinesfalls zu Ende gedacht haben können. Oder, wie es Messer formuliert: Wie kann es sein, dass man immer Kondome verwendet und dann doch mit einem Kind übrigbleibt? Wie das Leben so spielt: Nun sitzen sie da, zwei berufstätige Singles in einem fremden Haus, mit einem fremden Kind und unendlich ratlos. Aber viel Zeit für Selbstmitleid bleibt zwischen baden, füttern, wickeln, trösten, unangekündigt auftauchenden Jugendamt-Mitarbeiterinnen, aufdringlichen Nachbarn und aufreibenden Terminplan-Kollisionen eh nicht. Holly und Messer haben mit einem Mal so viel um die Ohren, dass sie sogar kaum zum Streiten kommen. Sophie hat ihre Familie fest im Griff, sogar Lebemann Messer muss hilflos zugeben, dass er vernarrt ist in dieses Kind. Doch die allumfassende Happy-Patchwork-Family-Harmonie ist trügerisch, und auch der schönste Glückshormon-Rausch kollidiert irgendwann einmal mit den harten Tatsachen des Lebens ... Plötzlich Baby. Rom-Com-Queen Katherine Heigl und Transformers-Star Josh Duhamel lassen es erst krachen und dann knistern in ihrem turbulenten Eltern-Alltag - witzig, berührend und sehr romantisch.

Weitere Informationen zum Film

www.skip.at