Prometheus - Dunkle Zeichen

Action, Science-Fiction USA 2012

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Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Ridley Scott schickt das hypermoderne Raumschiff Prometheus (Besatzung: Noomi Rapace, Michael Fassbender, Charlize Theron, Idris Elba) auf die Reise in ein Lichtjahre entferntes Sonnensystem - doch dort wartet neben faszinierenden Erkenntnissen über die Menschheit auch bis dato unvorstellbares Grauen.

Der Name ist Programm. In der Sagenwelt der Griechischen Antike war Prometheus der Schöpfer und Lehrmeister der Menschen, der sogar Göttervater Zeus' Strafe annahm, um sie zu beschützen. Und in der nahen Zukunft wird ein stolzes Raumschiff nach diesem mutigen Pionier benannt: Die Prometheus, ein ultramodernes, vom milliardenschweren Großkonzern Wayland Industries finanziertes Space Shuttle, dafür gemacht, eine handverlesene Schar von Erdlingen mehrere Lichtjahre in ein fernes Sonnensystem zu bringen, um dort Antworten auf die großen Fragen zu finden, die die Menschen seit Jahrtausenden beschäftigen: Woher kommen wir? Wer oder was hat uns geschaffen? Und vor allem: Warum eigentlich? Das Ziel: Ein Mond eines Planeten im Sonnensystem Zeta Reticuli, vier Lichtjahre von der Erde entfernt. Von hier, so ist sich das Wissenschaftler-Paar Dr. Elizabeth Shaw (Noomi Rapace) und Charlie Holloway (Logan Marshall-Green) sicher, haben uns die Außerirdischen "Ingenieure" eine Einladung geschickt. Im kyrogenischen Tiefschlaf geht die Reise los. Mit an Bord: Meredith Vickers (Charlize Theron), Mitarbeiterin von Wayland Industries und kalt berechnende Leiterin der Expedition; Androide David (Michael Fassbender), der die jahrelange Reise als einziger nicht in kyrogenischem Schlaf verbringt - und sich die Zeit mit dem Studium uralter Sprachen und Peter-O'Toole-Filmen vertreibt; Captain Janek (Idris Elba), ein raubeiniger Weltraum-Seemann; dazu eine bunt zusammengewürfelte Crew - und ein paar fatale Geheimnisse.   Als die Prometheus schließlich ihr Ziel erreicht, entdeckt die Besatzung eine riesige, faszinierende und ganz offensichtlich künstlich erbaute Anlage - die ursprünglichen Bewohner scheinen allerdings längst ausgestorben. Doch die anfängliche Enttäuschung weicht schnell namenlosem Grauen, als sich den Menschen - und dem Androiden - allmählich offenbart, was auf dem fernen Planeten wirklich auf sie wartet … Found in Space: Sir Ridleys erster Weltraumausflug seit Alien (1979) und dessen Quasi-Prequel ist ein bildgewaltiges SciFi-Märchen, das zwar einige Lücken in der komplexen Story hat, die aber von der umwerfenden Optik und den tollen Schauspielern ordentlich wettgemacht werden. Und außerdem, wenns so schön heißt: "Der Weg ist das Ziel", sollte dann nicht selbstverständlich auch gelten: "Die Frage ist wichtiger als alle Antworten"?

Weitere Informationen zum Film

www.skip.at