The Dark Knight Rises

Action, Comic-Verfilmung, Drama, Krimi GB, USA 2012

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Seht ihr das Zeichen am Nachthimmel? Der dunkle Ritter wacht endlich wieder über Gotham City. Nachdem seine Stadt ihn zu Unrecht verstoßen hat, nimmt er noch ein letztes Mal den Kampf gegen das Böse auf … Furioses Finale von Christopher Nolans Batman-Trilogie mit Christian Bale als Fledermaus, Michael Caine als Butler, Gary Oldman und Joseph Gordon-Levitt als Ordnungshüter, Marion Cotillard als Herzblatt, Tom Hardy als Superschurke Bane und Anne Hathaway als Catwoman.

Die Leute vergessen schnell und verzeihen nie. Und so fragt heute kaum noch jemand nach, was mit Gotham City passiert wäre, wenn Batman nicht Battalione von Verbrechern zur Strecke gebracht hätte - aber was damals geschah, bevor Harvey Dent sterben musste, das wissen alle noch, als ob es gestern gewesen wäre. Harvey Dent, der sich als Staatsanwalt für ein besseres, sauberes Gotham einsetzen wollte. Und doch nicht verhindern konnte, dass Batman aus Rachsucht und Machtgier schreckliche Verbrechen begangen hat. Das ist es, was die Leute glauben, weil Bruce Wayne (Christian Bale) es so gewollt hat - er hat als Batman alle Schuld auf sich genommen, obwohl er im Gegenteil alles versucht hatte, das Grauen zu verhindern - und Dent, den ein schrecklicher Unfall zum bösen Two Face gemacht hatte, aufzuhalten. Doch das Andenken seines früheren Freundes sollte keinen Schaden nehmen. Und so kam es, dass Gotham City ihren größten Helden verstoßen hat. Batman ist untergetaucht, ebenso hat sich Milliardär Bruce Wayne völlig aus der Öffentlichkeit und seinen Geschäften zurückgezogen. Doch das Verbrechen schläft nicht. Und so sehen der wackere Commissioner Gordon (wieder ganz großartig: Gary Oldman) und seine Cops, darunter John Blake (Neuzugang Joseph Gordon-Levitt), ohne übermenschlich starken Superhelden-Beistand einer neuen Verbrechenswelle ins Auge, die Gotham City zu überrollen droht. Deine Stadt braucht dich: Der dunkle Ritter jedoch würde seine Heimatstadt nie im Stich lassen, egal, wie schlecht sie ihn behandelt. Denn jetzt geht es ums große Ganze: Ein neuer Player droht, die Kontrolle über die Unterwelt zu übernehmen, und gegen dessen kriminelle Energie wirken sämtliche Atomkraftwerke der Erde wie eine Lichterkette aus dem 1-Euro-Shop. Und so steigt Batman in vollem Ornat acht Jahre nach Dents Tod endlich wieder ins Batmobil, um Recht, Ordnung und Menschlichkeit zu verteidigen - und gerät an einen Gegner, der ihm wirklich das Wasser reichen kann, und zwar so ziemlich überall hin … Angst, Chaos, Schmerz: Jeder von Christopher Nolans Batman-Filmen steht unter einem düsteren Motto. Angst war das Thema in Batman Begins, das Chaos regierte in The Dark Knight, und diesmal ist es der Schmerz, der die Protagonisten vorwärts treibt - sowohl den ewig schicksalsgeplagten Batman als auch den bösen Bane, der nicht nur von der Fledermaus, sondern auch von chronischen, unerträglichen Schmerzen geplagt wird. Hinter jedem erfolgreichen Superhelden steht eine Batterie starker Superschurken, die ihm ans Leder wollen. Und deshalb ist die Auswahl der Bösen - und deren Darsteller - im Comic-Blockbuster die Königsdisziplin. Für den dritten und dezidiert letzten Teil seiner bahnbrechenden Batman-Filmserie hat Regisseur Christopher Nolan deshalb auch entsprechend viel Sorgfalt auf die dunkle Seite verwendet. Tom Hardy, der seine erste große Kinorolle einst in Star Trek - Nemesis gab und spätestens seit Inception nicht mehr sträflich unterschätzt wird, gibt Bane (was heißt auf Deutsch Fluch heißt), einen der mächtigsten und markantesten Bösewichter des Batman-Universums. Und die liebenswert coole Anne Hathaway schlüpft ins fetisch-freundliche Kostüm der Catwoman - jene ikonische Rolle, die Michelle Pfeiffers Image geprägte, Halle Berrys Karriere vernichtet und via TV-Serie die 60s-Sexbomben Eartha Kitt und Julie Newmar unsterblich gemacht hat. Ihr weibliches Gegenstück spielt die oscargekrönte Marion Cotillard, die als ebenso cleveres wie wunderschönes Wayne Enterprises-Aufsichtsratsmitglied Miranda Tate Bruce Wayne sowohl beruflich als auch privat nahekommt - und damit dem eh schon ausreichend gequälten Superhelden das Leben noch ein klein wenig schwerer macht.

Weitere Informationen zum Film

www.skip.at