R.I.P.D.

Action, Comic-Verfilmung, Fantasy USA 2013

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Jeff Bridges und Ryan Reynolds als ungleiche Partner einer Polizei-Sondereinheit, die aus lauter Gespenstern besteht! Sehr coole und ausgesprochen spaßige Comicverfilmung von Deutschlands Hollywood-Export Robert Schwentke (R.E.D., Flightplan).

Ein raubeiniger, erfahrener Cop, der sich mit einem neuen, unerfahrenen und viel zu arroganten Partner zusammenraufen muss: An sich kein neues Thema - wenn es sich nicht wie im Fall des angejahrten Sheriffs Roy Pulsifer (Jeff Bridges) und des ehrgeizigen Jung-Detectives Nick Walker (Ryan Reynolds) um waschechte Geister drehen würde. Das R.I.P.D., das Rest in Peace Department, ist nämlich die schlagkräftige wie übersinnliche Sondereinheit der US-Polizei, die sich um die Verbrecher aus dem Jenseits kümmert und steht unter der bewährten Führung der toughen Ms. Proctor (Mary-Louise Parker). Gespenstisch cool. Für Nick beginnt der neue Auftrag reichlich überraschend. Er ist gerade noch als ganz normalsterblicher Cop gemeinsam mit seinem ebenfalls quicklebendigen Partner Bobby Hayes (Kevin Bacon) unterwegs, als er mitten in einem Einsatz hinterrücks erschossen wird: Die unverlangte Versetzung zum R.I.P.D., quasi. Diese Einheit wurde einst gegründet, um sich um die gar nicht wenigen verlorenen Seelen zu kümmern, die nach ihrem Tod eben nicht wie geplant in die Hölle geliefert werden, sondern irgendwie "durchrutschen" und nun fröhlich ihre kriminellen Karrieren weiterführen. Die Eingewöhnungsphase beim R.I.P.D. ist für Neo-Zombie-Cop Nick nicht gerade einfach: Erstens kommt er mit seinem Seniorpartner Roy überhaupt nicht klar. Roy war früher Wildwest-Sheriff, einer der besten, und Nick kann ihm natürlich nicht das Wasser reichen, was er ihn jede Minute spüren lässt. Und sonst hat Nick auch keine Freunde mehr - es ist nämlich jedem R.I.P.D.-Mitglied strengstens untersagt, mit früheren Verwandten oder Bekannten Kontakt aufzunehmen. Einen davon will Nick aber unbedingt finden: den Mann, der ihn auf dem Gewissen hat, der hat mit Nicks neuem Job nämlich viel mehr zu tun, als ursprünglich vermutet. Denn Chicagos mächtigster Gangster hat nicht nur die Unterwelt der Lebenden fest in der Hand, sondern zieht auch im Jenseits seine dreckigen Fäden - und plant einen Coup, der das Gleichgewicht zwischen den beiden Welten bedroht. Staying Alive. Jedes Wiedersehen mit Jeff "The Dude" Bridges ist ein gutes Wiedersehen - aber wenn die Prämisse noch dazu so lustig und seine Filmpartner so spannend sind, freuen wir uns noch viel mehr auf sein neues Kinoabenteuer.

Weitere Informationen zum Film

www.skip.at