Kick-Ass 2

Action-Komödie USA 2013

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Vor drei Jahren haben wir uns in den wohl wuscheligsten Superhelden verliebt: Kick-Ass, der Highschool-Loser, der im Selfmade-Kostüm zum Helden wurde. Jetzt ist er zurück: Natürlich samt Hit Girl (Chloë Grace Moretz) - und Jim Carrey kämpft auch mit!

Grüngelbe Schiunterwäsche, Baumwoll-Sturmhaube, Timberland-Boots und Gummihandschuhe: Nein, Kick-Ass (Aaron Taylor-Johnson) ist kein gewöhnlicher Superheld, soweit es sowas überhaupt geben kann. Ursprünglich war er ja Dave Lizevski, Highschool-Loser und begeisterter Superhelden-Fan, der mit seinen Freunden tagelang im Comic-Shop herumhing und theoretisch der Frage nachging, warum immer nur die anderen die Heldentaten begehen. Bis er dann Theorie in Praxis umsetzte und nach einem sehr holprigen Anfang tatsächlich mit (fast) übermenschlichen Kräften einige Bösewichte dingfest machte - und dabei auf eine blühende Superhero-Subkultur stieß, wie zum Beispiel die ebenso junge wie ungemein schlagkräftige Mindy alias Hit Girl (Chloë Grace Moretz), die von ihrem leicht verrückten Dad zur kampfbereiten Heroine hochtrainiert wurde. Auch das Böse schläft selbstredend nicht: Auf der anderen Seite fand sich Red Mist, zwar auch ohne "echte" Superkräfte, dafür aber mit jeder Menge Kohle, einem rasanten Sportwagen und einem Cape ausgestattet. Und Red Mist war kein anderer als Daves Schulkollege Chris D'Amico (Christopher Mintz-Plasse) - der Sohn des städtischen Mafiabosses, dem Kick-Ass im dramatischen Finale den Garaus machte. Drei Jahre später ist in der Stadt eine regelrechte Superhelden-Liga versammelt, die sich Justice Forever nennt - eine seltsame, aber durchaus effektive Gruppe bunt verkleideter Gestalten unter der Führung des schrägen Colonel Stars and Stripes (Jim Carrey), der zwar Herz und Faust am rechten Fleck, aber sicher nicht alle Tassen im Schrank hat. Tja, und Superbösewicht gibts mittlerweile auch einen ernstzunehmenden: Red Mist hat sich als The Motherfucker neu erfunden, und seine eigene Schurken-Liga um sich versammelt. Und des Motherfuckers Ziel ist nicht nur die Weltherrschaft, sondern vor allem eins: Rache an Kick-Ass für den Tod seines Vaters … Alive and Kicking. Mit der augenzwinkernd-rasanten Comic-Verfilmung Kick-Ass gelang dem britischen Regisseur Matthew Vaughn (Layer Cake, X-Men: Erste Entscheidung) 2010 ein überraschender Sensationserfolg. Beim zweiten Teil fungiert er (wieder gemeinsam mit Brad Pitt) als Produzent. Die Regie hat er an Jeff Wadlow (Cry_Wolf) übergeben, der auch hinter dem actionreichen Drehbuch steht. Ein sehr superheldenhaftes Vergnügen!

Weitere Informationen zum Film

www.skip.at