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Jesus liebt mich - Digital

Komödie (D 2012) - 0 min
Altersfreigabe: ab 8

Regie: Florian David Fitz
Produzent: Steffi Ackermann, Thomas Peter Friedl, Nico Hofmann
Darsteller: Florian David Fitz, Jessica Schwarz, Hannelore Elsner
Filmstart: Do, 20. Dezember

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Til Schweiger und Matthias Schweighöfer machten es vor - die Schauspieler sind auch als Regisseure erfolgreich. Jetzt hat sich Florian David Fitz ("Vincent will Meer") auf den Regiestuhl gesetzt: In der skurrilen Komödie "Jesus liebt mich" spielt Fitz selbst die Hauptrolle, nämlich einen Mann, der Jesus Christus nicht nur äußerlich auffallend ähnelt.

Zunächst aber ist Marie (Jessica Schwarz) froh, dass sie endlich einen Mann gefunden hat, der sie versteht. Jeshua aus Palästina scheint einfach perfekt. Und während sich Marie so richtig heftig in den Fremden verliebt, verfolgt Jeshua seine eigentliche Mission zielstrebig: Er will die Menschen auf den Weltuntergang, der laut Maya-Kalender am 21. Dezember stattfinden soll, vorbereiten - und selbst einmal testen, wie es sich als Mensch so lebt.

Henry Hübchen ist der gefallene Erzengel Gabriel, der aus Liebe zu Maries Mutter (Hannelore Elsner) schon lange unglücklich auf der Erde lebt und einen ziemlich abgewirtschafteten Pfarrer abgibt. Elsner spielt überzeugend die skurrile, ebenfalls ziemlich unglückliche Hippie-Frau. Am furiosesten aber sind die Auftritte von Theaterschauspieler Nicholas Ofczarek als stinkender, immer von Schmeißfliegen umschwirrter Teufel. Michael Gwisdek hat einen Kurzauftritt als Herrgott persönlich. Am Ende wird es an Marie hängen, ob die göttlichen Herren die Erde vielleicht doch noch einmal verschonen.

Fitz wurde mit augenzwinkernden Erfolgskomödien wie "Vincent will Meer" und "Männerherzen" zum Star. Doch das reicht dem 38-Jährigen nicht. Erstmals führte der Schauspieler auch selbst Regie. Und auch das nach dem gleichnamigen Roman von Bestsellerautor David Safier ("Mieses Karma") entstandene Drehbuch stammt von ihm. Herausgekommen ist eine Erlöser-Klamotte mit viel Klamauk und gelegentlich kleinen philosophischen Einsprengeln, deren Drehbuch mitunter schwächelt und die durchaus noch ausbaufähig gewesen wäre. (APA)

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foto: apa (warner bros.)