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End Of Watch - Digital

Krimi, Drama (USA 2012) - 109 min
Altersfreigabe: ab 0 (Oberösterreich, Steiermark, Tirol: ab 16)

Regie: David Ayer
Produzent: David Ayer, Matt Jackson, John Lesher
Darsteller: Jake Gyllenhaal, Michael Pena, Natalie Martinez
Filmstart: Do, 20. Dezember

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Es gibt viele Cop-Movies: Oft sind die Polizisten brutal oder korrupt, selten wirken sie so echt und vielschichtig wie in David Eyers Thriller "End of Watch". Der Found-Footage-Stil, mit vermeintlich realem Filmmaterial, holt den Zuschauer in "End of Watch" auf die Rückbank des Streifenwagens. Besetzt wurde der Film mit Jake Gyllenhaal und Michael Peña als Spitzenteam.

Officer Brian Taylor (Gyllenhaal) und sein Partner Mike Zavala (Peña) sind ein eingeschworenes Team. Die beiden Cops würden füreinander durchs Feuer gehen. Taylor lässt ständig seine kleine Videokamera mitlaufen. Er filmt mit, wenn sein Partner Zavala (Peña) auf den nächtlichen Fahrten durch Los Angeles Witze reißt oder von der ersten Nacht mit seiner Frau erzählt. Sie ist an, wenn die Cops durch gefährliche Bandenghettos cruisen. Und wenn sie auf der Wache in Streit geraten.

South Central Los Angeles ist das Revier der beiden Cops. Wo sich kleine Drogenschmuggler treffen und Gangs ihre Kämpfe austragen. Doch durch Zufall kommen Taylor und Zavala einem größeren Feind auf die Spur. Bald legen sich die Straßencops mit Menschenschmugglern und einem mexikanischen Drogenkartell an. Taylor und Zavala geraten immer mehr ins Fadenkreuz der skrupellosen Mafiosi, und die stellen den unbequemen Gesetzeshütern schließlich eine tödliche Falle...

In dem Polizei-Thriller "Street Kings" (2008) schickte Ayers "Matrix"-Star Keanu Reeves als knallharten und korrupten Action-Cop auf die Straße. Sechs Jahre zuvor lieferte er das Skript für "Training Day" mit Denzel Washington als korruptem Drogenfahnder in Los Angeles. Doch diesmal wollte der in South Central Los Angeles aufgewachsene Regisseur die Klischees durchbrechen und ein menschlicheres Bild zeichnen, erzählte Ayers der "New York Times".

Ayers Drehbuch basiert auf Erlebnissen, die ihm ein echter Cop erzählte. Nur drei Wochen dauerte der Dreh, nachdem Gyllenhaal und Peña monatelang für ihre Rollen trainiert hatten. Sie lernten schießen und gingen beim Los Angeles Police Department mit auf Streife. Gleich bei seinem ersten Einsatz sei der Streifenwagen zu einem Tatort mit einem toten Drogendealer gerufen worden, sagte Gyllenhaal der "New York Times". Ein Cop-Movie ohne blutiges Ende ist fast undenkbar. Auch "End of Watch" hat kein Happy End. (APA)

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http://www.endofwatch.dehttp://www.endofwatchthefilm.com

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foto: apa (tobis)