1. Von: Andrei Tchoubrikov
08.02.2010 23:02
Mir wurde das eigentlich als ein Witz erzaehlt...
... so gesehen ist alles schon am richtigen Platz.
Paar mal lesen hilft vielleicht :)
Kommentar zu: Knapper Sieg für Janukowitsch
2. Von: Andrei Tchoubrikov
08.02.2010 19:35
Ich habe eine schlechte Nachricht, und eine gute...
Die gute Nachricht: Timoschenko hat die Wahl verloren.
Die schlechte Nachricht: Janukowitsch ist jetzt Praesident.
Kommentar zu: Knapper Sieg für Janukowitsch
3. Von: Andrei Tchoubrikov
08.02.2010 15:15
Janukowitsch ist Belarusse aus dem Dorf Januki
Seine Vorfahren wanderten nach Neurussland aus, um in Juzovka/Donezk im Bergbau Geld zu verdienen -- mit der Ukraine hatte das nie was zu tun. Im Uebrigen, was ist schlimm daran, wenn 20% der ukrainischen Staatsbuerger sich als ethnische Russen, und weitere 50% als "doppelkulturell" (de facto einfach suedrussisch) identifizieren ? Darf man das nicht in einem "freien" Land ?
Galizien ist Galizien, und hat mit der Ukraine fast genau so viel zu tun, wie mit Belarus oder dem Ural-Gebiet Russlands. Wie lange werden noch die Missgeburten der Bolschewiken geachtet und fuer bare Muenze genommen ? Das ist ja fast so laecherlich, wie die "Juedische Autonome Region" im Fernosten Russlands !
Kommentar zu: Wahlleitung: Oppositionskandidat Viktor Janukowitsch nicht mehr einzuholen
4. Von: Andrei Tchoubrikov
08.02.2010 09:49
Das wichtigste Ergebnis ist aber...
... das die Marionette des State Departments im ersten Wahlgang gerade mal 5. wurde. Da floss kein Geld mehr an NGOs, da kamen keine Flieger mit Consultern und ImageMakern. Da hat sich das Herrchen aber von jemanden abgewendet, und hat das Hight Potential und Best Banker of Europe nicht mehr lieb.
Na ja, um so staerker darf jetzt von der Einmischung Russlands geschrien werden, und wie weit das Land in die Finsterniss versinken wird. Schwarze PR kostet weniger.
Kommentar zu: Janukowitsch fordert Timoschenko zum Rücktritt auf
5. Von: Andrei Tchoubrikov
08.02.2010 09:43
jugendlicher wegen Diebstahl im Gefängnis saß
Frau Timoschenko war als Kassiererin des Kutschma-Lazarenko-Klans fuer den Diebstahl von MILLIARDEN mitverantwortlich. Gemeinsam mit paar Kollegen raubte sie sogar das russische Budget des Verteidigungsministeriums aus (kolp. 300 Mio. USD), wurde aber gegen gewisse Gefaelligkeiten (auf Kosten ihres "heissgeliebten" Landes !!!) laufen gelassen.
Wenn schon in der Vergangenheit wuehlen, dann bitte bei allen -- einfach am Hreschatik nachfragen, was Julia Timoschenko bis 1999 in Kiew gemacht hat
/ (c) Panikowskij im "Zolotoj Telenok" /
Kommentar zu: Janukowitsch fordert Timoschenko zum Rücktritt auf
6. Von: Andrei Tchoubrikov
08.02.2010 09:39
Ach, und 2004 waren die 3 Wahlgaenge wohl das Vorbild an Demokratie ? Wie viele Schritte nach Vorne ist das Land denn unter Juschenko gegangen ? Der letzte "grosse Schritt zur Demokratie" machte der Mr. President wohl mit der Ehrung des Nazifuehrers und III-Reich-Handlangers Stepan Bandera.
Ja, man lernt nie aus.
Kommentar zu: Janukowitsch fordert Timoschenko zum Rücktritt auf
7. Von: Andrei Tchoubrikov
08.02.2010 08:04
viele menschen hatten die russlandtreuen satt
Mir massenhaft Geld fuer einschlaegige NGOs laesst es sich leicht "satt haben" und demonstrieren. Diesmal blieben die Sponsoren halt aus (Finanzkriese, Budgetkollaps in den USA usw usf), und die "Hoffnung der Nation" wurde gerade mal 5. !
Kommentar zu: Janukowitsch fordert Timoschenko zum Rücktritt auf
8. Von: Andrei Tchoubrikov
08.02.2010 08:02
Alt-Apparatschik ?
Schon mal sein Lebenslauf gelesen ? Nach der Unabhaengigkeit war er Gouverneur des Donezk Gebietes (ca 4.5 Mio. Einwohner und 15-20% des BIP), danach Premier und Parteivorsitzender. Eine typische Politiker-Kariere. Wo haben Sie da den "Apparat" gesehen ?
Dagegen hatte Julia nur im Pornovideo-Verleih praktische Erfahrungen gesammelt. Mehr nicht.
Kommentar zu: Janukowitsch fordert Timoschenko zum Rücktritt auf
9. Von: Andrei Tchoubrikov
08.02.2010 07:57
Fuer das derzeitige "Moskau" als oligarch-kapitalistisches Land...
...ist Timoschenko die bessere Wahl. Sie hat weniger Erfahrung, hat keine "Hintermaenner" (Wahlklientelle) und ist einfach nur Machtgeil. Erlaube ihr paar populistische Zuckerl an "ihr Volk" abzugeben, und schon kanst haben was du willst.
Janukowitsch als Vertreter des ukr. nationalen (im Sinne der Staatsgrenzen, nicht "der Nation") Grosskapitals ist da ein schwierigerer Partner...
Kommentar zu: Janukowitsch fordert Timoschenko zum Rücktritt auf
10. Von: Andrei Tchoubrikov
06.02.2010 22:19
Sind Tiroler und Burgenlaender Oesterreicher ?
eben. Janukowitsch ist nicht "pro-russisch", er (und seine "Klientelle") fuehlen sich als Russen, sind es, und haben in der russische Geschichte, Kultur, Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst, usw usf schon immer eine wichtige Position genossen.
Bei den profi-Ukrainern sind diese Leute als "Verraeter" bekannt. Jo maj - wozu die faehig sind, haben sie seit 1991 eindrucksvoll gezeigt. Schlimmer schaut's nur in Moldavien aus...
Kommentar zu: Wiktor gegen Julka
11. Von: Andrei Tchoubrikov
04.02.2010 23:15
10.000 Demonstranten eine extrem große Demo ist - für russische Verhältnisse.
Ja, fuer NGOs mit auslaendischen TV-Teams im Schlepptau, welche ihre "Grossdemos" nicht mal anmelden (sondern nur im Internet und CNN ankuendigen) sind sogar 50 Leute genug -- Hauptsache die Kulisse fuer paar Schnappschuesse steht, und jemand von den "Anfuehrern" wird angefasst.
Wenn in einer 16-Mio-Metropole wie Moskau nur paar hundert Leute zusammentreffen (und die Meisten von denen sind eh altbekannte "Aktivisten"), dann sind's private Parteiveranstaltungen und keine Demos...
Gesellschaftliche Themen sollten schon mehr mobilisieren...und wenn nicht, dann ist das auch ein Signal des Volkes - man hat andere Probleme.
Kommentar zu: Großdemonstration in Kaliningrad
12. Von: Andrei Tchoubrikov
04.02.2010 22:43
prowestlich
Informieren Sie sich mal, wie die Dame sich waehrend ihrer Premierschaft verhalten halt.
Rechtsstaat = 0, wo fuer noetig erachtet, wurde per Telefon angewiesen wie wo was zu tun ist. Nordkorea pur.
Marktwirtschaft = 0, wie sie per Dekret die Priese fuer Treibstof zur Erntezeit verordnete, und die Oelindustrie zur Produktion und Verkauf zwang. Zuvor cashte sie aber selber ganz gut genau da ab.
Demokratie = 0. Wenn wir nicht gewinnen, wirdt (wieder) geputscht ! Alle Macht der Strasse !
Der Kandidat des Westen ?
Kommentar zu: Timoschenko droht bei Wahlniederlage mit Massenprotesten
13. Von: Andrei Tchoubrikov
03.02.2010 23:42
Donezk Grosskapitals und Moskaus, kompetent
DAS ist der grosse Irtum, den Viele begehen -- Donezk und Moskau in einem Satz. Janukowitsch vertritt das "ost"-"ukrainische" (neurussische) Grosskapital - neben Donezk auch Charkow (Maschinenbau), Dnepropetrowsk (+Zapor. Metallurgie) und Odessa. Mit Russland hat man da viele Ueberlappungen und mitl. sogar Konkurrenzsituationen.
Irritierender Weise waren es die "Nationalisten" Juschenko und Timoschenko, welche staatliche Grossbetriebe an Auslaender (und nicht das ukr.Nationalkapital) verschaerbelten, und durch eine irrwitzige Oeffnung der Maerkte die eigenen Unternehmen schaedigten (sind ja alles "Moskali", und die $$$ aus Uebersee muessen ja abgearbeitet werden!).
Janukist bei weitem die kleinere Marionette des Auslands, als Jusch./Tim.
Kommentar zu: Janukowitsch ließ TV-Duell platzen
14. Von: Andrei Tchoubrikov
02.02.2010 22:39
solche typen
Genau "solche typen" haben das Boot zum Schaukeln gebracht -- in BiH die Wahhabiten, und in Kroatien die NATO-Falken. Jugoslawien (Serbien) wurde als Feind dargestellt, und de facto angegriffen -- durfte sich aber nicht verteidigen
Einfach so schiessen Leute nicht auf einander, schon gar nicht, wenn man jahrzehnte lang friedlich mit einander zusammenlebt. Solche Provokateure aus dem Verkehr zu ziehen ist primaere Aufgabe JEDES Staates.
Kommentar zu: Großrazzia gegen Islamisten
15. Von: Andrei Tchoubrikov
02.02.2010 16:54
fragen des moderators beantworten
Nein, bei solchen Veranstaltungen treten die Kandidaten gegeneinander an (in RU und UA ueblich, Sie verwechseln das mit den USA), und das nimmt z.T. haessliche Formen an (Zhyrinowskij griff z.B. Nemzow mit Faeussten und Wasserglas an).
Der Praesident soll nicht schoen reden und fesch in die Kamera, vor einer riesen Fahne stehend und in einem Nationalhemd, kucken, sondern ARBEITEN und etwas im Land vorantreiben. Von der Juschenko-Show hat man schon genug, und auch Obamas Geplappere-Stern ist am Absinken.
Janukowitsch hat Erfahrung (Gouverneur von Donezk -- sogross wie die Slowakei), eine Mannschaft und den Willen was zu machen (ukr. nationales Grosskapital), Timoschenko hat ABSOLUT NICHTS, ausser schoenen Worten a la "Pensionserhoehung".
Kommentar zu: Janukowitsch ließ TV-Duell platzen
16. Von: Andrei Tchoubrikov
02.02.2010 16:41
Liest man Ihre Beitraege (so auch hier weiter oben), so wird auch schnell klar, dass sie auch so ein West-Wahhabit sind... mit extremradikalen Ansichten und voll von Propaganda-Klischees, an dem das Leben und die reale Welt spurlos vorbei gegangen ist.
Kommentar zu: Großrazzia gegen Islamisten
17. Von: Andrei Tchoubrikov
02.02.2010 16:38
Hat die FRJ 1989-92 nicht genau DAS machen wollen ?
Hat die FRJ 1989-92 nicht genau DAS machen wollen ? Nur hiessen "die baertigen Typen" damals "Freiheitskaempfer" und "unterdrueckte Voelker".
Jetzt kommt man ploetzlich drauf, "uiiii, die sind ja gefaehrlich fuer unsere schoene Welt ! Du muss man ja was tun !"
Kommentar zu: Großrazzia gegen Islamisten
18. Von: Andrei Tchoubrikov
02.02.2010 12:57
Weil man mit einer Demagogin und Populistin einfach nicht reden kann, geschweige den Diskutieren, oder irgendetwas zu Stande bringen.
Die Taten der Dame sprechen fuer sich, und zwar eine sehr deutliche Sprache. Sie haelt weder was vom Rechtsstaat, noch von Demokratie oder Marktwirtschaft.
Sie will einfach an die Macht.
Um jeden Preis.
Egla was danach passiert.
Kommentar zu: Janukowitsch ließ TV-Duell platzen
19. Von: Andrei Tchoubrikov
31.01.2010 23:40
eher umgekehrt...
Sie haben wohl noch nie die Opernball-Demo in Wien erlebt ? Oder Bruessel bei irgendeiner Protestdemo -- insb. bei Bauern und Linken laeuft die Polizei amok.
Kommentar zu: Prominente Kreml-Kritiker bei Demo in Moskau festgenommen
20. Von: Andrei Tchoubrikov
31.01.2010 21:47
Ja.
Jeder weiss davon, und keinen kuemmert's.
Im Sommer wurden paar "Zubauten" an historischen Denkmaelern GENAUSO abgerissen. Ein 2-Stoeckiges Gebaeude aus dem XVIII Jh. wurde zu einem 4-stoeckigen Buere- und Geschaeftshaus umgebaut. Akute Augenkraebsgefahr beim ansehen ! Ohne Papiere, Genehmigungen und minimalem Verstand - nur um $$$ zu machen.
Kommentar zu: Mit Bulldozern gegen die Datschensiedlung
21. Von: Andrei Tchoubrikov
31.01.2010 21:40
der imperialistische Westen schuld
Nein.
Einfache schlechte journalistische Recherche + Missbrauch von Klischees.
Kommentar zu: Mit Bulldozern gegen die Datschensiedlung
22. Von: Andrei Tchoubrikov
30.01.2010 13:53
Warum also wird dann gerade die Datschensiedlung am Ufer der Moskwa abgerissen?
Weil es 1. dort nie Kapitalbauten erlaubt waren (es sind keine Datschen, sondern Schraebergaerten), 2. direkt am Moskwa-Fluss liegt, und 3. die "armen Bewohner" die Einwohner neuer Wohnanlagen nicht zum Fluss lassen wollten ?
Keiner von den "armen Siedlern" hat irgendwelche Papiere oder Baugenehmigungen fuer ihre 2-4-stoeckige "Datschen". Aber nein, es geht um Menschenrechte, Investitionsklima und um das Boese... klar.
Kommentar zu: Mit Bulldozern gegen die Datschensiedlung
23. Von: Andrei Tchoubrikov
27.01.2010 19:23
Ukrajne ist ein geografischer Begriff, der seit ca. XIV Jh. von den Polen gepraegt wurde (Kiew, C"ernigov, Poltava und Zhytomir mit Umgebung). Dass Dragomanov, Schewtschenko, Gruschewskij, Gogol u.v.m. Ukrainer waren und sind bestreitet niemand.
Es gibt natuerlich eine "ukrainische" Nation, bestehend aus solchen Groessen wie Bandera, Demjanuk, Scheptickij, Donzow, Duhinskij und Ihresgleichem -- ein vernachlaessigbarer Haufen recht schraeger Voegel. Mehr war es nie, und wird's auch nicht mehr... wie hier bei diesem Thema sie sich blamiert haben,so auch generell ist das "Projekt Ukraine" (von Bolschewiken gesponsert und grossgezogen) bankrott.
20 Jahre sind genug. Das Land ist am kreppieren, und die Leute eurer Maerchen und Komplexe muede.
Kommentar zu: Umstrittener Separatist ist "Held der Ukraine"
24. Von: Andrei Tchoubrikov
27.01.2010 06:10
Was haben "die Russen" damit zu tun ?
OUN, UPA, Bandera & Co sind rein "westukrainisch"-galizische Erscheinungen, die haben nicht mal Leuten aus Wolhynien (ebenfalls "Westukraine") vertraut. Im Osten und Sueden der Ukraine gab's nur paar Untergrundzellen, bestehend aus Galiziern oder vereinzelten Nazi-Typen -- an sonsten haben die sich dorthin nicht hineingetraut.
Das ist eine innerukrainische Geschichtsaufarbeitung, mit der Russland und "der KGB" nur am Rande was zu tun haben... und da sagen 80% der Ukrainer "DAS SIND NICHT UNSERE HELDEN".
Aber es ist typisch fuer diese Nazis -- ein kleiner Haufen unbeliebter Idioten (Juschenko hat bei den Wahlen wieviel % gekriegt ?) zwingt ihre Phobien und schizofrenes Gedankengut der Mehrheit auf.
Kommentar zu: Umstrittener Separatist ist "Held der Ukraine"
25. Von: Andrei Tchoubrikov
24.01.2010 15:46
Nationalismus...
Der Nationalismus ist ein rein politischer Begriff (Wertesystem), welcher die alte (patriarchal-traditionell-imperiale) Gesellschaft abloeste. De facto ist ja auch nichts Selbststaendiges, sondern auch ein plumper Versuch, "die Schaefchen zusammenzuhalten" (durch Mythen ueber die "gemeinsame" Herkunft und Vorurteile gegen Nachbarn). N. hat sich de facto erst seit Ende WKI ueberhaupt durchgesetzt, also keine 100 Jahre altes polit.System in WEST-Europa.
In Osteuropa, und insb. bei den Orthodoxen, gab es den Bruch zur "alten" Gesellschaft erst durch den Kommunismus aufgezwungen... und Vieles hat sich bis heute nur bei Teilen (Kroaten, Ungarn) durchgesetzt... klar sind die Serben und Russen dann die "Feinde" und "Unterdruecker". Mythen halt..
Kommentar zu: Neuer Patriarch für Serben
26. Von: Andrei Tchoubrikov
21.01.2010 11:56
geld geschenkt
So ein Schmarrn. Es war kein Geld, sondern Produktlieferungen, welche nicht geschenkt wurden, sondern auf Ziel VERKAUFT wurden. Das erwirtschaftete Geld ging dann in einen Fond (heute wurde daraus die OECD), welcher diese als KREDITE vergab. "GESCHENKT" wurde da garnichts.
Die Europaer (ob Besiegte oder Sieger) bezahlten die Demilitarisierung der US-Wirtschaft. Rechnet man noch dazu, welche Auflagen die Amerikaner mit der Programmteilnahme an die europ. Regierungen stellten, so war das fuer die USA ein bombastisches Geschaeft (fast so gut, wie fuer die Schweizer).
Die USA waren sowiese die Profiteure des WKII -- de facto minimale Verluste, Wirtschaft voll ausgelastet und dann noch halb Europa (bis heute !) als willige Sateliten gekriegt.
Kommentar zu: UN bezahlen Haitianer für Aufräumarbeiten
27. Von: Andrei Tchoubrikov
20.01.2010 22:24
Genosse Stalin war Georgier (Soso Dzhugaschwilli)
Dass er die Russen (ink. 7-15 Mio. Ukrainer) gehasst hat, und (unter dem Deckmantel des Sozialismus/Bolschewismus) wie Rohstoffe behandelt hat, darf man ruhig seiner Heimeit und dem georgischen Nationalismus ankreiden.
Wenn schon nivaeulos, dann bitte konsequent !
Kommentar zu: Moskau: 26 Morde mit rassistischem Hintergrund
28. Von: Andrei Tchoubrikov
20.01.2010 22:20
Komischer Weise leben aber in der Russischen Foederation ca. 20 Ethnien recht friedlich zusammen (Nordkaukasus mal abgesehen, und die 70-90 mini-Ethnien ausgeklammert). Es gibt nationale Autonomien - territorielle (Tatarstan, Mordowien, sogar eine Judische - den Bolschewiken sei Dank) und kulturelle (Ukrainer, Deutsche, Juden, etc.). Die Uebergriffe sind doch Einzelfaelle (25 / 145 000 000), und haben nicht selten westliche Vorbilder (88-Thematik usw).
Wie schauts im demokratisch-rechtsstaatlichem Westen aus ? Etwa DE und AT ? De facto ethnisch gesaeubert (nur germanen), und wo es ueberreste der Slawen gibt (Lausitzer Sorben, Koroska) schaut's nicht gut aus...
Kommentar zu: Moskau: 26 Morde mit rassistischem Hintergrund
29. Von: Andrei Tchoubrikov
20.01.2010 02:35
Albanien und Bulgarien...
Die Albaner traeumen immernoch von einem "Grossalbanien" (siehe defacto Angriff 2001), und wenn der Tito nicht waere, mit seiner austro-ungarischen Nationalitaetenpolitik, gaebe es auch kein Mazedonen, sondern Westbulgarien.
Ob Bulgarien jetzt wirklich Mazedonien zurueckholen will sei mal dahingestellt, aber die Mazedonier haben grosse Komplexe was ihre Herkunft und "nationale Identitaet" betrifft. Da greift man halt nach allen Strohhalmen (Namensstreit, NATO, etc.)
Kommentar zu: Griechenland muss sich wegen NATO-Vetos verantworten
30. Von: Andrei Tchoubrikov
19.01.2010 11:47
effektiv ? Koennen Sie bitte diese "Effezienz" auch naeher beschreiben ? Der Hafen (unter US-Kontrolle) ist zu, der Flughafen (unter US-Kontrolle) gibt Militaertransporten der Vorzug.
Add. Hilfeleistung hat Kuba Aerzte geschickt, und Venezuela schickt Lebensmittel (mit rus. Transportfliegern) -- davon hoert man in den Medien aber nichts. Sind ja auch "linke Bastarde" der Region... ja, vielleicht deshalb das Engagement der USA ?
Kommentar zu: EU schickt 420 Millionen Euro
31. Von: Andrei Tchoubrikov
18.01.2010 16:51
"im russischbashenden Westen" ist der Juschenko noch recht populaer und hat auch paar Stimmen gekriegt. Er hat in Ternopol (Galizien) studiert und von dort seine lokalschraege Mentalitaet.
Timoschenko ist in der Zentralukraine (Kiew und Dnepr abwaerts paar Km.) populaer... brisant ist der neue Kandidat Tigipko, welcher zumeist im Osten und Sueden (bei Janukowitsch) Stimmen von Zweiflern gefangen hat (10-20%)...
Insgesammt wird's ein noch recht interessanter 2er Durchgang. Der "Westen" hat de facto KEINE Kandidaten mehr, und die Entscheidungswahl wird nicht fuer einen Kandidaten, sondern mehr "umgotteswillenallesnurnichtdieser!!!"
Kommentar zu: Timoschenko hofft auf Sieg bei Stichwahl
32. Von: Andrei Tchoubrikov
17.01.2010 21:22
Dank der EU brauchen die Ukrainer erst Visa !
Vor 2004 konnte man noch frei nach Polen, Ungarn, in die Slowakei und nach Rumaenien einreisen. Dank der EU-Erweiterung geht das jetzt nur mit Schengen-Visa.
Der "Raum der Freiheit und des Wohlstandes" will gut bewacht werden... fast wie das "Arbeiter- und Bauern-Paradies" dazumal.
Kommentar zu: Janukowitsch und Timoschenko in Stichwahl
33. Von: Andrei Tchoubrikov
17.01.2010 16:35
Also wenn mehr als 50% der Bevoelkerung "doppelsprachig" und "doppelkulturell" sind, eine Vielzahl von hervorragenden Staatsmaennern, Militaers, Kulturschaffenden (Schriftsteller, Saenger usw) usw usf gestellt haben, und fast alle Verwandten "drueben" haben, dann kann man schon von einem Volk sprechen... wenn's wie eine Ente laeuft, wie eine Ente quackt und wie eine Ente aussieht - ist das dann ein Elefant ?
Oder wie war das mit der (genauso brutalen und sinnlosen) Trennung der Deutschen in Ost und West?
Kommentar zu: Die wichtigsten Kandidaten
34. Von: Andrei Tchoubrikov
16.01.2010 23:00
Qualitaetsmedium ?
Mit der Karte ganz oben (Quelle APA, CIA) haette Franzischek Duchinski seine freude, der ist aber schon gut 200 Jahre tot.
Die Bildersuche mit "Historical regions of Ukraine" auf Google liefert in Sekunden das Notwendige... jedenfalls geht die Spaltung des Staates U(krSSR) in Nord-Sued-Richtung (ca. ab der Aufschrift "UKRAINE" nach Unten - "Osten/Neurussland") , obwohl sie als "Ost-West-Spaltung" bezeichnet wird...
De facto geht es aber nicht um die "Spaltung der Ukraine in 2 Teile", sondern dass die historische Laender, durch den Georgier Dzhugaschwilli gewaltsam an die KP-Fuehrung in Charkow/Kiew angebunden, sich wieder zurueck melden. Ansich also ein Zeichen der Befreiung vom KP/SU-Erbe und Grund zur Freude...
Kommentar zu: Wenig Hoffnung auf ein Ende der Blockade
35. Von: Andrei Tchoubrikov
15.01.2010 10:37
SSDs in brauchbaren Größen ab 256 Gigabyte
Wenn ein 256GB-Windows in paar Minuten Bootet, dann ist das eine Traumzeit !
Rein zum Booten reicht doch einfach nur die notwendigen Verzeichnisse (Windows, Antivirus usw) auf SSD-Disk C: zu halten, und alles andere auf normalen D: (sonstige Software) und E: (Nutzerdaten).
Etwas umstaendlicher, aber dafuer ist die teuere SSD-Platte kleiner und haelt laenger (read-only-zugriffe)
Kommentar zu: Windows 7 bootet Ihnen zu langsam: "Verzichten Sie auf Windows"
36. Von: Andrei Tchoubrikov
15.01.2010 10:06
Dann nenenn'S mir doch mal 5 "regierungskritische Journalisten" im Westen !
So vom Schlag eines Gongadze, oder eine Politkowskaja. Welche wirklich die Regierungspolitik und etwa Korruption kritisieren. APA, dpa, Reuters & Co. zaehlen nicht.
Kommentar zu: Putin bindet Unternehmerlobby stärker ein
37. Von: Andrei Tchoubrikov
13.01.2010 17:49
Nach dem Foto noch jemanden ankreuzen...
... und schon ist der Waehlerwille perfekt -- frueher hies sowas "Gegen alle".
Kommentar zu: Eine Stimme kostet 43 Euro
38. Von: Andrei Tchoubrikov
13.01.2010 10:34
und wo ist der Unterschied zu "Volksdemokratien" ?
Schlimm noch, dass Andersdenkende unter Verbot gestellt werden, wird auch noch das (demokratisch-liberale) Denken im Gleichtakt verlangt !
Drum links zwei drei,
Genosse Kammerad...
... weil Du auch ein Arbeiter bist !
Wehret den Anfaengen, sage ich dem nur.
Kommentar zu: Rechtsextreme Partei soll verboten werden
39. Von: Andrei Tchoubrikov
12.01.2010 20:42
Die Ukrajne ist Russland.
Der Georgier Dzhugaschwilli hat den Leuten mit der UkrSSR eine schwere Last aufgebuergt -- undzwar ziemlich bewusst.
Das, was Jahrhunderte als Ukrajne bekannt war (Kiew, Zhytomir, Poltawa und Czernigow) wurde mit fremden ostslawisch-russischen Regionen (Galizien, Podolien, Wolyn', Neurussland, Slobozhanschina usw) zusammengefuegt -- was NIE so zusammen war. Dieser Staat soll schleunigst zur Foederation werden, oder aufgeloest werden ! 80 Jahren Kommunisten und 20 De(r)mokraten ist genug !
Und ad. Fr. "Timoschenko". Die Frau ist halb-Russin und halb-Armenierin. Ukrainisch war nur ihr erster Ehemen. Sagt eigentlich sehr viel ueber die "echten" und "bewussten" Ukrainer... wie auch z.B. die Nationalhelden (Tataren) Bandera und Donzow.
Kommentar zu: Timoschenko droht mit Wahlanfechtung
40. Von: Andrei Tchoubrikov
07.01.2010 19:57
Warum kaufen dann die Russen bei Airbus und Boeing ein
Weil die eigene Industrie in den 90er durch Alko-Boris und die genannten Firmen in den Boden gestampft wurden und de facto erst neu aufgebauten werden ? Ganz abgesehen davon, dass Airbus und Boeing im ach so rueckstaendischen Russland ganze Sektionen ihrer neuen Flieger entwickeln lassen (z.B. die Nase vom Dreamliner, die Chassies von A380 usw.)
Und was in den letzten 30 Jahren im westliechen Fliegerbau passiert ist, ist eine Virtualisierung der Steuerung & Einsatz vom gekochten Papier als Hauptbestandteil... billiger, leichter und huebscher, aber Reserven = 0 & inakzeptable Fehleranfaelligkeit.
Jedenfalls hat Airbus 0,0 Erfahrung bei Frachtfliegern, und ohne EU-Mrd. gaebe es die Firma gar nicht. Geld alleine ist aber nicht alles...
Kommentar zu: Airbus plant Ausstieg aus A400M-Programm
41. Von: Andrei Tchoubrikov
07.01.2010 19:00
Eigentlich geht's da um eine Zollunion...
... in der "Exportzoelle zwischen Unionslaendern" eigentlich Nonsens ist.
Kommentar zu: Kein Weihnachtsfrieden im Ölstreit
42. Von: Andrei Tchoubrikov
07.01.2010 09:23
A gee, so scheinheilig.
Als in EUROPA "die Falschen" bombardiert, massakriert und ihrer Rechte beraubt wurden, war auch "absolute Stille" im ach so "aufgeklaerten" und humanen Westen...
Gemeint ist etwa der Ueberfall auf Serbien und Bombardierungen Belgrads 1999, oder die Nicht-Rechte der Nicht-Buerger im Baltikum (LV, EE). Weiter z.B. die Vertreibung aller nicht-Tschetschenen 1991-92 aus Grosny -- 300 000 Russen, Armenier, Juden, Inguschen uvm wurden vertrieben und kein Hahn schrie danach, aber danach hat man die armen Schariah-Anhaenger von den "poesen Russen" wie die Loewen verteidigt.
Scheinheilig und verlogen ist auch der Westen.
Kommentar zu: Islamisten-PR provoziert die Briten
43. Von: Andrei Tchoubrikov
06.01.2010 10:36
technisch überholter Blechkübel
A ghe... die Gesetze der Physik gelten weltweit, und haben sich in den letzten 30 Jahre wohl kaum geaendert.
Punkto Transportaviation ist Russland/Ukraine weltweit fuehrend -- man siehe die Arbeitsesel Ruslan (An-124, im Auftrag der UNO und NATO im Dauereinsatz), oder die An-225 Mrija. Mit paar neuen Materialien und Elektronik aus der EU koennte das eine erfolgreiche Kooperation "auf gleicher Augenhoehe" sein.
Aber nein, die EU ist sich zu schade, Russland das Boese schlecht hin usw usf. Paar hundert Mrd. Euro und 5-10 Jahre spaeter werden die Kunden die Dummen sein.
Kommentar zu: Airbus plant Ausstieg aus A400M-Programm
44. Von: Andrei Tchoubrikov
04.01.2010 16:09
Die "Demonstrationsfreiheit in Orange" konnte man ja die letzten paar Jahre in Transkarpatien und Krym bewundern. Roch stark nach Genua und Guantanamo...
Einige Hitzkoepfe Ihresgleichen versuchen so sehr auf gar keinen Fall "so zu sein wie Russland", dass sie glatt eine 360-Grad-Drehung hinkriegen :) Wetten, Sie waeren garantiert bei der "Grossdemo" dabei, wenn Sie am 31/12/2009 in Msk waeren ? Na also, doch alles nicht so schlecht... und bei -20 ersparen'S sich gleich den Psychiator !
Kommentar zu: Kreml-Gegner bei Protesten in Moskau festgenommen
45. Von: Andrei Tchoubrikov
02.01.2010 13:54
Aha
1/ in Großaufgebot der Moskauer Polizei ... 70 Menschen.
Aha. Dass Gerade hundert Tausende auf den Strassen Silvester gefeiert haben hat nichts mit dem "Grossaufegbot" zu tun ? Dass diese "Demonstration" wiedermal nicht angemeldet war ist auch so Nebensache...
2/ Limonow.
Neonazi, Stalinist, Demagoge usw usf, aber anscheinend immernoch der grosse Hoffnungstraeger und zukuenftige Macher der "Demokratisierung des Landes"
O ja. Der Alko-Boris war nicht genug, der Bienenzuechter in Kiew wohl ein Erfolg im Sinne des "Demokraten Limonow".
Einfach sprachlos... 2010, der Irrsinn (der Westmedien) geht weiter...
Kommentar zu: Kreml-Gegner bei Protesten in Moskau festgenommen
47. Von: Andrei Tchoubrikov
29.12.2009 11:51
Da gab's doch einen Typen, der wollte ein ganzes Land ins Meer werfen... sind Sie mit ihm vielleicht irgendwie (ideologisch) verwandt ?
Sie, und Ihresgleichen, sind der beste Beweis, das hinter "Demokratie", "Meinungsfreiheit", "Menschenrechte" & sonstigen PR-Floskeln die gleichen ideologisch verblendeten Tyrannen stehen... hinter huebscherer Verpackung der nahezu gleiche Inhalt. Shame on you !
Kommentar zu: Präsident verfügt Verschärfung der Internet-Zensur
48. Von: Andrei Tchoubrikov
29.12.2009 09:02
Dissidenten im Osten
Warum begnuegt man sich nur mit Minsk, Moskau und Almaty (eigentlich ja Astana) ? In Prag, Bratislava und Riga schaut's auch nicht so rosig aus, auch wenn die jetzt unter dem demokratischen EU-Stiefel sind...
Prag - Vaclav Klaus stellt sich kritisch gegenueber dem EU-Diktat und wird von West-Politikern und Medien plattgewalzt.
Riga - Aktivisten von "Nicht-Buerger" und Denkmal-Beschuetzer in Tallinn werden verpruegelt, inhaftiert und z.T. des Landes verwiesen.
Da sind die MOELs den Belarussen und Kasachen ja wirklich schon weit voraus in Sachen Dissidenten mundtot zu machen...
Kommentar zu: Dissidenten in der Falle
49. Von: Andrei Tchoubrikov
29.12.2009 08:57
bei den Balten ueber 70 Jahren
Lernen'S Geschichte !
Kommentar zu: Dissidenten in der Falle
50. Von: Andrei Tchoubrikov
28.12.2009 21:31
oder "egal ob die unterdrueckt, gefoltert und ermordet wurde oder nicht ... der muss international geaechtet und national gestuerzt zu werden."
Klar. Ein US-Diplomat hat es in einer 9/11-Doku auf den Punkt gebracht: "Hey, da gibt's einen Typen, und der mag uns nicht !" (ueber BinLaden).
Wer weg muss, muss weg, unter jedem noch so sinnlosen Vorwand (c) US-Aussenpolitik
Kommentar zu: Ahmadi-Nejad sind von USA gesetzte Fristen "egal"