San Gimignano: Strategie zu Viert

11. Juli 2005, 15:20
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Der erste Eindruck war für mich sehr vielversprechend, doch als ich die Anleitung gelesen hatte, dachte ich mir, dass bei diesem Spiel irgend etwas fehlt. Ich hatte die Befürchtung, dass das Spiel langweilig sei.

Also auf zum ersten Spiel. Freitag Abend, wir waren zu viert und hatten soeben ein herrliches Essen genossen. Schnell noch ein Gläschen Sekt und los.

Zuerst einmal nahmen wir alle Utensilien aus dem Karton und stürzten uns sofort auf die Türme (Anker-Bausteine!) - wie ein Haufen Kinder. Das Spiel war schnell erklärt und recht einfach zu verstehen. Vier verschiedene (zusammenhängende) Zunftfelder müssen mit eigenen Farbplättchen belegt werden, dann kann man einen Turm bauen. Hierbei ist es wichtig, dass höchstens zwei Plättchen (eigene oder fremde) pro Feld abgelegt werden dürfen.

Unser erstes Spiel war sehr ausgeglichen und schnell zu Ende. Wir hatten einige taktische Fehler begangen. Also auf zum zweiten Spiel.

Dieses Mal dauerte das Spiel wesentlich länger und war noch spannender. Es kommt nicht nur darauf an, schnell seine eigenen Türme aufzustellen, man muss auch versuchen anderen einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Zusammengefasst kann ich dieses Spiel, vor allem für Strategen, nur weiterempfehlen. Ich finde es schade, dass dieses Spiel nur zu viert gespielt werden kann. Außerdem haben die Türme (echte Ankersteine!) einen unangenehmen Geruch nach Ölfarbe.

Von Roman Wiedl
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