Ein Verletzter durch ausströmendes Kohlendioxid

29. Juni 2002, 18:58
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Linzer Barbesitzer hatte Gasflasche falsch angeschlossen

Linz - Ausströmendes Kohlendioxid, das als Treibmittel für Getränke dient, ist Samstag Abend einem Linzer Barbesitzer beinahe zum Verhängnis geworden. Er hatte im Keller seines Lokals eine Zehn-Kilogramm fassende Gasflasche unsachgemäß an einen Getränkeautomaten angeschlossen. Der Mann wurde mit Verdacht auf ein Lungenödem in eine Linzer Klinik eingeliefert.

Da der Kellerraum mit den Ausmaßen 4 mal 4 mal 2 Meter relativ klein ist, war die Konzentration des ausströmenden Gases entsprechend hoch. Und Kohlendioxid kann in hoher Konzentration zu schwerer Atemnot und sogar zum Erstickungstod führen, so der Einsatzleiter der Linzer Berufsfeuerwehr, Andreas Koch.

Der Barbesitzer, Name und Alter waren Samstag Abend noch nicht bekannt, reagierte richtig und holte sofort Hilfe, als er das Gas bemerkte, er konnte gerade noch über die Kellerstiege die Lokalräume erreichen. Der Mann wurde ins Krankenhaus der Elisabethinen eingeliefert. Die alarmierte Linzer Feuerwehr musste mit schwerem Atemschutz in den Keller vordringen, um den Raum lüften zu können.

Weitere Personen wurden nicht verletzt, das Linzer Lokal war zum Zeitpunkt des Zwischenfalls noch geschlossen. (APA)

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