Salmonellen: Österreichs Lebensmittelinfektion Nummer eins

28. Juni 2002, 14:40
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Jährlich 100.000 Personen betroffen - Besonders gefährdet sind Säuglinge und ältere Leute...

Wien - Die Salmonellenerkrankung ist Österreichs Lebensmittelinfektion Nummer ein. Sie betrifft mehr als 100.000 Menschen pro Jahr. Die Symptome reichen von Magen-Darmkrämpfen mit Übelkeit und Erbrechen über Kopfschmerzen bis hin zu Durchfällen. Besonders gefährdet sind Säuglinge und ältere Leute.

Die gefährlichen Darmbakterien finden sich vor allem in Eiern, Geflügelprodukten und Faschiertem. Bei Zimmertemperatur gelagert, vermehren sich die Salmonellen explosionsartig und greifen auch auf andere Lebensmittel über. Werden diese Produkte beim Zubereiten allerdings genügend erhitzt, so sterben die Bakterien ab und die Gefahr ist gebannt.

Behandlung

Treten Symptome einer Salmonelleninfektion auf, sollte unverzüglich der Arzt verständigt werden. Die persönliche Hygiene ist in der Folge besonders wichtig, da über den Stuhl die Bakterien noch drei bis sechs Wochen nach der Erkrankung ausgeschieden werden. Gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife ist daher mehr als eine Selbstverständlichkeit. (APA)

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