Constantia verzeichnet Rekordbilanz

28. Juni 2002, 14:33
posten

Geschäftsergebnis des Vorjahres mit 31 Prozent-Plus

Wien - Die zum Turnauer Konzern zählende Constantia Privatbank, Wien, meldet eine "Rekordbilanz" für das abgelaufene Geschäftsjahr 2001. Bei Ertrag, Geschäftsvolumen und Profitabilität seien nach einem erfolgreichen Jahr 2000 neuerlich deutliche Steigerungen erzielt worden, teilte das Institut am Freitag mit. Die bereits im Februar veröffentlichten vorläufigen Daten wurden bestätigt. Die Hauptversammlung der im Besitz einer Privatstiftung der Gründerfamilie Turnauer befindlichen Privatbank hat für 2001 die Auszahlung von 1,6 Mill. Euro beschlossen.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) verbesserte sich um 31 Prozent auf 17,4 Mill. Euro. Das verwaltete Volumen bei der fast ausschließlich im Bereich der Vermögensverwaltung tätigen Bank stieg um 17 Prozent auf 5,6 Mrd. Euro. Die Eigenkapitalrendite (Return on Equity/ROE) verbesserte sich auf 42 Prozent und mache das Institut auch im internationalen Vergleich zu einem der profitabelsten Geldinstitute, sagte der Vorstandsvorsitzende Karl Petrikovics am Freitag zur APA.

Auch Töchter stehen gut da

Die Betriebserträge seien von 32,7 auf 40,5 Mill. Euro gestiegen, die Aufwendungen dagegen nur von 17,2 auf 18,5 Mill. Euro. Die - für eine ausschließlich vermögensverwaltende Bank nicht sonderlich bedeutsame - Bilanzsumme ging auf 502,6 (nach 600,2) Mill. Euro zurück.

Auch die Tochtergesellschaften hätten "durchwegs solide Ergebnisbeiträge" an die Muttergesellschaft abgeliefert, insbesondere die drei wichtigsten Konzernunternehmen, die CPB Kapitalanlage GmbH, die ihren Marktanteil in Österreich weiter steigerte, die CPB Immobilientreuhand GmbH und die IMV Immobilien Management und Verwaltung GmbH.

Optimismus für laufendes Geschäftsjahr

Für das laufende Jahr 2002 ist Petrikovics "verhalten optimistisch" und hofft auf leichte Verbesserungen gegenüber dem Rekordjahr 2001. Der rasante Anstieg der Erträge werde sich aber nicht im Tempo der beiden Vorjahre fortsetzen, auch die Eigenkapitalrendite sei kaum noch weiter steigerbar. Das Ertragswachstum soll weitgehend parallel zum Größenwachstum des Instituts erfolgen.

Der "strategische Ansatz" der Constantia Privatbank, der sich im Gegensatz zur "klassischen Vermögensveranlagung" in Aktien und Renten auf "umfassende Lösungen" konzentriere, habe sich vor allem im schwierigen Investmentjahr 2001 als richtig erwiesen, so Petrikovics. Zum Kernbereich Wertpapiere seien gleichberechtigt Immobilien und andere Alternative Investments sowie die Steueroptimierung des Investmentportefeuilles dazu gekommen. (APA)

Share if you care.