Voith Austria spaltet Kleinaktionäre ab

28. Juni 2002, 14:10
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Hauptversammlung hat Teilungsplan genehmigt

Wien - Nachdem es dem deutsche Maschinen- und Anlagenbaukonzern J.M Voith, Heidenheim, nicht gelungen ist, den gesamten Streubesitz seiner niederösterreichischen Tochter Voith Austria Holding (vormals Voith Paper), zu erwerben, sind diese Woche die Kleinaktionäre im Rahmen einer "nichtverhältniswahrenden Spaltung" in eine neue Gesellschaft ausgelagert worden, teilte das Unternehmen mit. Der Spaltungsplan sei am Dienstag von der Hauptversammlung und der Sonderversammlung der stimmrechtlosen Vorzugsaktionäre genehmigt worden. Der Mutterkonzern hatte im März angekündigt, die Voith Paper von der Börse nehmen zu wollen.

Nach Ablaufen des Übernahmeofferts am 16. Mai verfügte die Voith-Gruppe über mehr als 91 Prozent, demnächst hält sie 100 Prozent der Aktien. Die Kleinaktionäre werden an der "VVG Vermögensverwaltung AG" beteiligt und scheiden mit der Eintragung im Firmenbuch als Aktionäre der Voith Austria Holding AG aus. Die Hauptversammlung hatte am 25. April die Umbenennung der Voith Paper AG in Voith Austria Holding AG beschlossen.

Das Unternehmen mit Sitz in Sankt Pölten hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2001/02 (per 30. März) den Umsatz abrechnungsbedingt auf 77,85 (67,05) Mill. Euro steigern können, der Jahresüberschuss stieg in den ersten sechs Monaten auf 840.000 (705.000) Euro. Der Auftragsbestand lag Ende März bei 274,1 Mill. Euro. Das Unternehmen beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter. (APA)

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