"Mira" heißt ab sofort "Windows CE for Smart Displays"

28. Juni 2002, 13:40
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Auslieferung der neuen Mobile-Software von Microsoft für Weihnachten 2002 geplant

Die bislang unter dem Codenamen "Mira" geführte Microsoft Software zum Betrieb kabelloser Monitore an Computern unter Windows XP Professional heißt ab sofort "Microsoft Windows CE for Smart Displays". Diese Software unterstützt derzeit neben Englisch die Sprachen Deutsch, Französisch, Japanisch und Koreanisch. In den USA und in Asien werden die ersten mit Windows CE for Smart Displays betriebenen Monitore zum Weihnachtsgeschäft 2002 erhältlich sein. In Europa werden die Geräte im Laufe der ersten Jahreshälfte 2003 in die Geschäfte kommen.

Bereits 15 Partnerunternehmen

"Seit der Vorstellung auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas im Januar 2002 – damals noch unter dem Namen "Mira" – hat sich Windows CE for Smart Displays regem Interesse erfreut. Mittlerweile arbeiten über 15 Partnerunternehmen an der Entwicklung kabelloser Monitore unterschiedlicher Formate", so Todd Warren, General Manager der Embedded and Appliance Platforms Group bei Microsoft. "Mit Hilfe dieser Smart Displays können Benutzer ihr Windows-XP-Erlebnis auf das ganze Haus ausdehnen. Programme, Dienste und Daten lassen sich damit nicht nur im Arbeits- oder Wohnzimmer, sondern auch in jedem anderen Raum nutzen".

Mit kabellosen 10- und 15-Zoll-Monitoren gehen Microsoft und Partner auf die wachsende Nachfrage der Verbraucher nach einem bequemen, flexiblen Zugriff auf ihre Computer ein. Unter den Herstellern befinden sich Abocom Systems, Fujitsu, Intel, LG Electronics, National Semiconductor, NEC, Philips, Tatung, Trigem, Viewsonic, Wistron und Wyse Technology.

"Microsoft Windows Powered"

Über Smart Displays können Benutzer an jedem Ort ihrer Wohnung E-Mails senden und empfangen, im Internet surfen, Musik hören oder digitale Bilder betrachten und bearbeiten. Die Monitore werden unter Windows CE .NET laufen, dem echtzeitfähigen modularen Betriebssystem für eine neue Generation intelligenter, tragbarer Geräte mit kleinem Arbeitsspeicher. Zur Kennzeichnung tragen die Geräte das "Microsoft Windows Powered"-Logo.

Drei Faktoren

"Die Nachfrage nach intelligenten drahtlosen Monitoren ergibt sich aus drei Faktoren: der zunehmenden Verbreitung drahtloser Vernetzung in Privathaushalten, dem heutigen Entwicklungsstand der Verbraucherelektronik sowie dem steigenden Bedürfnis der Verbraucher nach flexibleren Nutzungsmöglichkeiten von Heim-PCs", analysiert Bob O’Donnell, Research Director beim Marktforschungsinstitut IDC.

Windows CE for Smart Displays

Windows CE for Smart Displays ist der Sammelbegriff für eine Reihe von Windows-Techniken zum Betrieb neuartiger intelligenter Monitore, mit deren Hilfe Anwender von jedem Ort im Haus oder der Wohnung kabellos auf ihre Windows-XP-PCs zugreifen können. Unter Nutzung der Remote-Desktop- und Funkverbindungsfunktionen von Windows XP Professional und Windows CE .NET unterstützt Windows CE for Smart Displays zunächst zwei Typen von Monitoren: einen abnehmbaren 15-Zoll-Bildschirm sowie tragbare Monitore mit 10 Zoll Bilddiagonale. Die Geräte sind beim Einschalten sofort betriebsbereit und arbeiten geräuschlos. Beide Typen bieten den Anwendern Zugriff auf Programme, Daten, Medien, Dienste und Verbindungen ihrer PCs.

Ab der ersten Jahreshälfte 2003

Hersteller werden in der zweiten Jahreshälfte 2002 mit Windows CE for Smart Displays beliefert; in den USA und in Asien werden die ersten Geräte zum Weihnachtsgeschäft 2002 erhältlich sein. In Europa sollen die kabellosen Monitore im Laufe der ersten Jahreshälfte 2003 in die Geschäfte kommen. In Entwicklung befinden sind derzeit unter anderem hoch auflösende Fernseher und Projektoren.(pte)

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