Kirchdorfer Gruppe trotz schwierigem Jahr behauptet

28. Juni 2002, 12:57
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Brutto-Cash-Flow auf 11,66 Millionen Euro gesunken

Linz - Auch an der Kirchdorfer Gruppe ging 2001 nicht spurlos vorüber. Man habe sich aber in einem "für die Bauwirtschaft hundsmiserablen Jahr ganz pfiffig behauptet", betonte Geschäftsführer Max I. Machanek in einem Pressegespräch am Freitag in Linz. In Sachen Libro - der Hauptkunde der zur Gruppe zählenden Schreibwarenfirma Brevillier-Urban, die "Jolly" erzeugt - habe man die nötigen Maßnahmen gesetzt, "diesen großen Schmerz" zu überwinden, formulierte Machanek.

Der Brutto-Cash-Flow (EBITDA) des Schotter-, Transportbeton-, Betonteile-, Fertighäuser- und Schreibwaren-Konzerns sank 2001 von 11,94 auf 11,66 Mill. Euro. Die Mitarbeiterzahl ging von 1.020 auf 974 zurück, wobei "wesentliche Minderheitsbeteiligungen" nicht mitgezählt worden seien, so Machanek, der mit dem Ergebnis gewöhnlicher Geschäftstätigkeit (EGT), das er nicht bezifferte, "sehr zufrieden" sei.

"Fertigteilmarkt total im Eck"

Der Umsatzrückgang der Gruppe von 103,01 auf 102,996 Mill. Euro sei primär auf den Ausfall eines Großkunden der MABA Fertigteilindustrie zurückzuführen. Der Fertigteilmarkt sei generell "total im Eck", so Machanek. "Da wir Spezialprodukte erzeugen, hat es uns nicht so getroffen", erklärte der Geschäftsführer. Man habe sich auch rechtzeitig auf die schwierige Marktsituation vorbereitet.

Im laufenden Geschäftsjahr will die Kirchdorfer Gruppe ähnliche Ziffern wie 2000 erreichen oder diese sogar übertreffen, sagte Machanek. (APA)

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