Zunehmend Umweltsünden in Italien

28. Juni 2002, 11:13
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Sizilien an der Spitze des Negativtrends

Rom - An Italiens Küsten werden immer mehr Umweltsünden registriert. Die Umweltorganisation Legambiente legte einen Bericht vor, in dem 23.474 Fälle für das Jahr 2001 registriert sind. Dies sei ein Anstieg um rund 500 Fälle im Vergleich zum Vorjahr, hieß es in Medienberichten vom Freitag.

Illegale Bauten und die Belastung des Meeres durch ungeklärte Abwässer werden als die häufigsten Verstöße genannt, die zur Anzeige gebracht worden seien. An der Spitze dieses Negativtrends stehe Sizilien, wo etwa jede fünfte Umweltsünde begangen werde.

Da Italien über eine rund 8.000 Kilometer lange Küste verfüge, würden statistisch drei Umweltsünden pro Kilometer begangen, rechnete Legambiente vor. Die Abwässer von mehr als der Hälfte der fast 60 Millionen Einwohner würden ungeklärt ins Meer gelangen, hieß es. (APA/dpa)

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