Euro nach Interventionen schwächer

29. Juni 2002, 13:59
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Notenbanken bremsen Kursegewinne des Yen

Wien/New York - Der Euro ist am Freitag nach einer Intervention leichter aus dem Handel gegangen. Die Europäische Zentralbank (EZB) sowie die Notenbanken der USA und Japans (BoJ) haben am Freitag in einer gemeinsamen Aktion Yen gegen Dollar und Euro verkauft, um die jüngsten Kursgewinne der japanischen Währung zu bremsen. Im Anschluss an die Intervention zog der Dollar kurzfristig um über einen Yen an. Der Euro fiel zeitweise unter die Marke von 0,99 Dollar zurück, erholte sich jedoch bald wieder auf 0,9910 bis 0,9920 Dollar.

Hintergrund der Interventionen ist vor allem die Sorge Japans, durch eine zu starke Aufwertung des Yen an internationaler Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren. Japanische Politiker sehen hierdurch den ohnehin nur zaghaften Aufschwung, der vornehmlich vom Export getragen wird, gefährdet. (APA)

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