Jeder fünfter Unfall mit Personenschaden ist Auffahrunfall

27. Juni 2002, 15:02
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Gesetzesentwurf für Sicherheitsabstand beim Autofahren in Begutachtung

Wien - Ein Gesetzesentwurf, der den Sicherheitsabstand beim Autofahren neu regeln soll, ist am Donnerstag in Begutachtung gegangen. Das bestätigte Christine Lackner, Pressesprecherin von Verkehrsminister Mathias Reichhold (F).

Mindestabstand

"Die Novelle zur StVO wird vielleicht noch heuer beschlossen", so Lackner. Das neue Gesetz sieht einen Mindestabstand bei Fahrgeschwindigkeiten von mehr als 50 Stundenkilometer von mindestens einer Sekunde und bei Fahrgeschwindigkeiten von mehr als 100 Stundenkilometern von mindestens 1,5 Sekunden vor.

"Bisher gab es keine gesetzliche ziffernmäßige Definition des Abstands, bereits ein Abstand ab 0,6 bis 0,8 Sekunden galt als ausreichend. Das ist aber viel zu wenig", meinte Othmar Thann, Direktor des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV).

48 Tote bei Auffahrunfällen 2001

Laut dem Kuratorium ist jeder fünfte Unfall mit Personenschaden auf Österreichs Straßen ein Auffahrunfall. Auf den Autobahnen passiert gar jeder zweite Unfall auf diese Weise. Laut der Unfallstatistik 2001 hatten Auffahrunfälle insgesamt 13.055 Verletzte und 48 Getötete zur Folge. (APA)

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