Stagnation der Bau-Produktion innerhalb Eurozone

27. Juni 2002, 12:18
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Bautätigkeit in Österreich im ersten Quartal um 1,8 Prozent rückläufig

Brüssel - Die saisonbereinigte Produktion im Baugewerbe in den 12 Euroländern hat im ersten Quartal 2002 ersten Schätzungen zufolge gegenüber dem Vorquartal stagniert. In der EU-15 wurde hingegen ein geringfügiger Anstieg um 0,1 Prozent verzeichnet, teilte das EU-Statistikamt Eurostat am Donnerstag mit. Im vierten Quartal 2001 war die Produktion um 0,5 Prozent in der Eurozone und um 0,8 Prozent in der EU-15 gestiegen. Gemessen am Vorjahresquartal 2001 erhöhte sich die Bautätigkeit im ersten Quartal 2002 in der Eurozone um 0,9 Prozent und in der EU-15 um 1,7 Prozent.

Den höchsten Anstieg des Produktionsindex für das Baugewerbe verzeichneten von Jänner bis März 2002 Finnland (plus 5 Prozent) und Großbritannien (plus 3 Prozent). Deutlich rückläufig war die Bautätigkeit hingegen in Deutschland, Österreich und Schweden mit je minus 1,8 Prozent.

Rückgang der Hochbauproduktion

Im Hochbau stagnierte die Bauproduktion in der Eurozone, in der EU-15 ging sie leicht um minus 0,1 Prozent zurück. Im vierten Quartal 2001 waren noch Produktionsanstiege von 0,8 Prozent in der Eurozone und von 1,2 Prozent in der EU-15 verzeichnet worden. Im Tiefbau ging die Bautätigkeit in der Eurozone um 0,9 Prozent zurück, in der EU-15 wurde eine leichte Steigerung um 0,2 Prozent verbucht.

In Österreich sank die Produktion im Hochbau im ersten Quartal 2002 gemessen am Vorquartal um 2,3 Prozent, im Tiefbau stieg sie hingegen um 1,8 Prozent. (APA)

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