Salate und Paradeiser wieder im AK-Test

27. Juni 2002, 16:21
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Paradeiser sind weniger schadstoffreich als Paprika

Wien - Elf von 16 Salat- und drei von elf Paradeiserproben aus Supermärkten und von Marktständen in Wien, welche die Arbeiterkammer (AK) untersuchen ließ, enthielten Pestizide. Die nachgewiesenen Mengen betrugen 0,18 bis 31 Prozent des Grenzwertes. Das gab die AK am Donnerstag in einer Aussendung bekannt.

Bei Salaten, bei denen zwei oder drei verschiedene Pestizide festgestellt wurden, macht die Summe der Anteile der Schadstoffe - prozentuell berechnet auf den jeweiligen Grenzwert - von 6,2 bis maximal 32,7 Prozent aus.

Paradeiser sind laut AK nicht so "schadstoffreich". Nur drei der elf Proben enthielten Rückstände von Schädlingsbekämpfungsmitteln. Bei den Paradeisern wies kein einziges Produkt mehr als zwei Pestizide auf. Die nachgewiesenen Mengen an Pestiziden betrugen von 1,5 bis 4,6 Prozent des Grenzwertes. Bei einer Tomaten-Probe mit bis zu zwei Pestiziden lag die Summe der Anteile bei 6,1 Prozent der Grenzwerte. DDT und Nitrofen wurden weder in Paradeisern noch in Salaten nachgewiesen. (APA)

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