Beko Holding baut CLC-Beteiligung aus

27. Juni 2002, 12:13
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Mit 26,31 Prozent ist strategisches Ziel einer Sperrminorität erreicht

Wien - Die am Neuen Markt notierte Wiener EDV-Finanzholding Beko Holding hat ihre Beteiligung am Linzer Callcenter-Betreiber CLC weiter aufgestockt und ihr strategisches Ziel einer Sperrminorität erreicht. Nach Ad hoc-Angaben vom Donnerstag hält Beko an dem durch die private Telefonauskunft "11 88 99" bekannten oberösterreichischen Unternehmen 26,31 Prozent. Insgesamt befinden sich 400.010 Stückaktien im Eigentum von Beko.

Der Beko-Konzern setzte im vergangenen Jahr mit 1.040 Mitarbeitern 83,5 Mill. Euro um. Die börsenotierte Holding sieht sich als Software-lastiger Finanzinvestor. Im Vordergrund ihrer Aktivitäten stehen die Anbahnung von strategischen Allianzen und Beteiligungen sowie das Geschäft mit Mergers & Akquisitions.

CLC notiert an der Wiener Börse. Das Unternehmen hatte 2001 eine Betriebsleistung von 16,13 Mill. Euro. Im Vorjahr wurde der deutsche Konkurrent Camelot übernommen, dessen Sanierung das Betriebsergebnis im ersten Quartal 2002 auf minus 3,08 Mill. Euro abrutschen ließ. (APA)

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