Sprint : "Wir haben keine Bilanzprobleme"

27. Juni 2002, 09:20
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Nettoforderung des Telecomkonzerns an WorldCom liegen bei 80 Millionen Dollar

Overland - Der US-Telekomkonzern Sprint hat am Mittwoch als Reaktion auf den WorldCom-Bilanzskandal seine Buchführung als "vollständig und akkurat" bezeichnet. Das Unternehmen werde weder von der US-Börsenaufsicht SEC überprüft, noch habe es "außerbilanzielle" Verbindlichkeiten, teilte Sprint mit.

Die SEC hatte WorldCom am Mittwoch Betrug vorgeworfen. Zuvor hatte der zweitgrößte Ferngesprächsanbieter in den USA Fehlbuchungen bei Ausgaben über fast vier Mrd. Dollar (4,12 Mrd. Euro) eingeräumt und damit weltweit Telekom-Werte unter Druck gesetzt.

Sprints Nettoforderungen an WorldCom beliefen sich den Angaben zufolge Ende Mai auf rund 80 Mill. Dollar, wobei jeweils die Hälfte auf die Festnetzsparte FON Group und die Mobilfunksparte PCS Group entfiel. FON ist der drittgrößte Ferngesprächsanbieter in den USA, Sprint PCS ist die Nummer vier unter den US-Mobilfunkunternehmen. (APA/Reuters)

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