Antibaby-Pille erhöht Brustkrebs-Risiko nicht

26. Juni 2002, 20:32
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US-Studie mit über 9.000 Frauen findet keinen Zusammenhang

Washington - Die Antibaby-Pille erhöht nach einer neuen Studie aus den USA nicht das Risiko von Brustkrebs. Wie das "New England Journal of Medicine" in seiner neuen Ausgabe berichtet, untersuchte die US-Gesundheitsbehörde CDC (Center for Disease Control) mit Sitz in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia die Krankheitsgeschichten von 9.200 Frauen im Alter von 35 bis 64 Jahren. Bei rund der Hälfte war vor kurzem Brustkrebs diagnostiziert worden. Doch die Häufigkeit von Brustkrebs war bei jenen Frauen, die die Antibaby-Pille genommen hatten, nicht höher als bei den anderen Frauen.

Diese Ergebnisse "dürften die Ängste der Frauen hinsichtlich der Antibaby-Pille und des Brustkrebs-Risikos verringern", sagte der amtierende CDC-Direktor David Fleming. Schätzungsweise 400.000 Frauen rund um den Globus sterben jährlich an Brustkrebs, 800.000 neue Fälle der Krankheit werden pro Jahr registriert. (APA)

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