Schweizer setzte in Wien internationale Maßstäbe

26. Juni 2002, 20:00
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Wenn es um den Biotech-Standort Österreich und seine Geschichte geht, fällt stets der Name des 1933 geborenen Schweizer Molekularbiologen Max Birnstiel. Er hat nach langjährigen beruflichen Aufenthalten in den USA, Schottland und in der Schweiz 1986 das Boehringer Institut für Molekulare Pathologie, ein Institut mit Weltruf, in Wien gegründet. Das war, wie es heute heißt, ein erster Schritt zum internationalen Standard in dieser Technologie. 1998 war er Mitgründer des Biotech-Unternehmens Intercell (neben Alexander von Gabain, Michael Buschle, Walter Schmidt und Aaron Hirsh).

Den Intercell-Wissenschaftern ist es kürzlich gelungen, zahlreiche Antigene des Erregers Staphylococcus aureus zu identifizieren. Das Bakterium ist aufgrund seiner Resistenz gegen viele Antibiotika gefürchtet.

Und noch einen Grund zur Freude findet man dieser Tage in der Wiener Bohrgasse: Das Technologiemagazin Tornado Insider, eine Art Branchenbibel, wird in seiner Juli-Ausgabe das jährliche "Tornado-Insider-100-Ranking", eine Liste der innovativsten europäischen Unternehmen aus den Bereichen IT und Biotechnologie, veröffentlichen. Intercell rangiert dabei unter den ersten Zehn der Biotech-Branche. (pi/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 27. 6. 2002)

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