Fernsehpreise der österreichischen Volksbildung verliehen

26. Juni 2002, 12:30
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Für H. C. Artmann-Dokumentation, "Zwölfeläuten" und Religionsreihe "FeierAbend" - Axel-Corti-Preis an Hugo Portisch

Der Journalist Hugo Portisch ist am Dienstagabend für sein bisheriges Lebenswerk im Fernsehen und im österreichischen Mediengeschehen mit dem Axel-Corti-Preis der österreichischen Volksbildung ausgezeichnet worden. Die undotierten Fernsehpreise der Volksbildung für 2001 gingen an Emily Artmann, Katharina Copony, Doris Appel, Susanne Freund, Harald Sicheritz und Heinz-Rudolf Unger. Überreicht wurden die Auszeichnungen im Wiener Palais Eschenbach vom Geschäftsführer der Bundestheaterholding, Georg Springer, hieß es in einer Aussendung des Verbands Österreichischer Volkshochschulen.

Springer wünschte sich im Rahmen der Verleihung, die laut Volkshochschul-Verband "zu einer vehementen Demonstration für das öffentlich-rechtliche Fernsehen" wurde, "mehr Mut der Verantwortlichen im ORF bei der Programmierung und Platzierung anspruchsvoller Programme". Portisch betonte, dass "Qualität und Quote" vereinbar seien.

H. C. Artmann-Doku, "Zwölfeläuten" und "FeierAbend" ausgezeichnet

Der Fernsehpreis der österreichischen Volksbildung in der Kategorie Dokumentation ging an das Schriftstellerporträt "'der wackelatlas' - sammeln und jagen mit H. C. Artmann" von Emily Artmann, der Tochter, sowie Katharina Copony, der Nichte des Dichters. In der Kategorie Film wurde "Zwölfeläuten" (Buch: Susanne Freund, Regie: Harald Sicheritz) nach einem Bühnenstück von Heinz R. Unger ausgezeichnet. In der Sparte Sendereihen ging der Preis schließlich an die Serie "FeierAbend" in der ORF-Hauptabteilung Religion (Sendungsverantwortliche: Doris Appel). (APA)

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