Texanischer Familienmörder hingerichtet

26. Juni 2002, 08:22
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Unschuldsbeteuerung fruchtlos - Hohes Erbe hatte gewunken

Huntsville - Wegen Mordes an seiner Schwester und seinem Schwager ist ein 33-jähriger Texaner am Dienstag im Gefängnis von Huntsville mit der Giftspritze hingerichtet worden. Robert Coulson war für schuldig befunden worden, die Bluttaten 1992 begangen zu haben, um sich ein hohes Erbe zu sichern.

Er hat bis zuletzt seine Unschuld beteuert. Ursprünglich war Coulson beschuldigt worden, auch seine Adoptiveltern sowie eine weitere Schwester getötet zu haben. Diese waren am selben Tag umgekommen, doch wurde Coulson dieser Morde nicht angeklagt. Der Staatsanwaltschaft zufolge rief er zwei Tage später bei dem Anwalt der Familie an und beanspruchte das Erbe in Höhe von rund 600.000 Dollar (Euro). Dieses ging schließlich an den Sohn eines der Opfer. (APA)

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