Neuinszenierung des "Jedermann"

25. Juni 2002, 14:24
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Nach 18 Jahren unverändert in der Inszenierung von Gernot Friedl, erarbeitet Christian Stückl das "Spiel vom Sterben des reichen Mannes" für die Saison 2002 neu

Salzburg - Die mit Spannung erwartete Neuinszenierung des "Jedermann" wurde am Dienstag in Salzburg im Großen Festspielhaus präsentiert. "Zwei Wochen Proben liegen hinter uns. Es geht uns gut, und ich habe Spaß mit den Schauspielern", meinte Regisseur Christian Stückl zu Beginn des Pressegespräches.

Nachdem der "Jedermann" seit 18 Jahren auf dem Domplatz beziehungsweise bei Schlechtwetter im Festspielhaus unverändert in der Inszenierung von Gernot Friedl gespielt worden war, erarbeitet Stückl das "Spiel vom Sterben des reichen Mannes" für die Saison 2002 neu.

Nicht nur die Rollen der Schauspieler wurden neu verteilt, auch die Inszenierung wird ganz anders sein als man sie gewohnt war. So soll der Dom vor allem Zentrum des Geschehens werden.

Für die Bühne und Kostüme zeichnet Marlene Poley verantwortlich. Den "Jedermann" spielt Peter Simonischek, die Buhlschaft Veronica Ferres, Tobias Moretti hat die Doppelrolle von Jedermanns Guter Gesell und des Teufels, der "Glaube" wird von Sunnyi Melles verkörpert, der Tod von Jens Harzer, und Florian Stetter mimt den Mammon. (APA)

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