VKI: Geld gegen Mitsprache

25. Juni 2002, 20:01
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Finanzierung für heuer gesichert - Böhmdorfer und Sozialpartner lassen Syndikatsvertrag wieder aufleben

Wien - Die Finanzierung des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) für 2002 ist gesichert. Beim "Runden Tisch" im Justizministerium ist es am Dienstagnachmittag Dank des als Mediator wirkenden Rechnungshofpräsidenten Franz Fiedler, zu einer Einigung gekommen, wie allen Seiten betonen. Die vier im VKI-Vorstand vertretenen Sozialpartner (Arbeiterkammer (AK), Wirtschaftskammer (WKÖ), ÖGB und Landwirtschaftskammer) und Justiz- und Konsumentenschutzminister Dieter Böhmdorfer (F) haben sich darauf geeinigt, den gekündigten Syndikatsvertrag und damit das verstärkte Mitbestimmungsrecht des Bundes, wieder aufleben zu lassen. Im Gegenzug wird Böhmdorfer im Juli den ausstehenden Mitgliedsbeitrag der Republik in Höhe von rund 1,6 Mill. Euro an den VKI überweisen.

"Das Ergebnis ist ein Erfolg für die Konsumenten in Österreich", sagte Arbeiterkammerdirektor Werner Muhm nach dem Sitzungsende. Damit sei der VKI für 2002 voll finanziert, die Mitarbeiter abgesichert.

Offene Fragen bis 30. September klären

Weiters haben sich die Sozialpartner und das Justizressort darauf geeinigt, bis 30. September gemeinsamen einen "ernsthaften Versuch" zu machen, alle noch offenen strategischen Fragen zu lösen. Sollte bis dahin keine gemeinsame Regelung gefunden werden, soll mit dem Justizressort in Richtung Fördervertrag weiter verhandelt werden, sagte Muhm. Das würde bedeuten, dass spezifische Leistungen, die sowohl für das Justiz- als auch die Sozialpartner interessant seien, im Jahr 2003 über Fördervolumen geregelt werden. (APA)

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