SPÖ gegen Nachfolger für § 209

25. Juni 2002, 12:06
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Bundesgeschäftsführerin Bures für Aufhebung weiterer Benachteiligungen von Homosexuellen

Wien - Gegen einen Nachfolger des vom Verfassungsgerichtshof aufgehobenen Homosexuellen-Paragrafen sprach sich die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures aus. Vielmehr müsse man die Gesetze nach weiteren Ungleichbehandlungen Homosexueller durchforsten und diese ebenfalls aufheben, forderte Bures am Dienstag in einer Pressekonferenz. Wenn man mit 14 Jahren strafmündig sei, so müsse das Alter auch für die freie Entscheidung der "sexuellen Orientierung, der Vorlieben und des Liebeslebens" ausreichen.

Die SPÖ, so Bures, sei schon immer gegen diesen "menschenunwürdigen Paragrafen 209" gewesen. Auch der Europäische Gerichtshof habe ihn als solchen bezeichnet. Es müsse eine echte Gleichbehandlung von Hetero- und Homosexuellen geben, forderte Bures. (APA)

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