Erstes Wiener City Rafting

25. Juni 2002, 12:37
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Schlauchbootfahren am Donaukanal - "Keine Stromschnellen eingebaut"

Wien - Ein Schlauchbootrennen mitten in Wien: Am 21. Juli findet am Donaukanal das erste Ottakringer City Rafting statt. Dabei kämpfen 99 Teams mit nicht motorisierten Gummiwasserfahrzeugen um die beste Zeit zur Bewältigung der einen Kilometer langen Strecke. Der Massenstart ist bei der Friedensbrücke, es sind drei Läufe und ein Prominentenbewerb geplant. "Es geht um den Spaß, Profis sind nicht zugelassen", betonte Montagabend Oswald Schellmann, Betreiber der summer stage, wo der Zieleinlauf erfolgt. "Wir bauen auch keine Stromschnellen ein..."

Das City "Soft" Rafting erfolgt - bei jedem Wetter - in drei Kategorien zu je 33 Teams. Die jeweils ersten Sechs erhalten Preise in Form von Urlaubsreisen. Zugelassen sind "ausschließlich ab 80 Prozent aufblasbare Wassergefährte mit mindestens zwei Luftkammern und geschlossenem Boden, die mit Paddel betrieben werden", heißt es in der "Ausschreibung". Der Fantasie sind bei der Gestaltung der Boote keine Grenzen gesetzt. Das Startgeld von 35 Euro beinhaltet Gutscheine für Getränke und Speisen. "Gewinnen werden vermutlich jene, die am schnellsten vom Start in die Mitte des Kanals gelangen", erklärte Schellmann.

Die Startzeit des ersten Rennens erfolgt um 17.00 Uhr: "Damit die Leute vorher noch ins Bad gehen oder in den Schrebergarten fahren können", so die Organisatoren. Der Termin der Veranstaltung, die nun jährlich stattfinden soll, wurde übrigens auf die Urlaubspläne von Bürgermeister Michael Häupl abgestimmt, der die Siegerehrung durchführt.

Für Zuschauer gibt es auf beiden Seiten des Kanals Verpflegungsstände, bei Regen besteht die Möglichkeit, sich unterzustellen. Außerdem versprechen die Organisatoren ein buntes Rahmenprogramm. Im Vorrennen messen sich Boote diverser Medien und Unternehmen u.a. mit Teams des Innenministeriums und der Wiener SPÖ.

"Beim Start stellen wir Umkleidecontainer auf", berichtete Schellmann. "Die Teilnehmer werden nach dem Rennen mit Golfwagerln dorthin zurückgeführt." Zur Sicherheit bekommen alle Schwimmwesten, es werden Feuerwehrtaucher entlang der Strecke postiert. Berührungsängste mit dem Wasser seien unbegründet, ergänzte Schellmann: "Der Donaukanal ist entgegen manchen Gerüchten nicht gesundheitsgefährlich!" (APA)

Pro Boot dürfen sich ab 27. Juni zwei bis vier Teilnehmer im Mindestalter von 16 Jahren, die 100 Meter frei schwimmen können, anmelden. Formulare dazu lassen sich im Internet unter www.ottakringer.at herunterladen, unter der Telefonnummer 01/49-100-0 bestellen bzw. sind auf der summer stage erhältlich.
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