Wireless-Anbieter bilden Allianz für internationales Roaming

24. Juni 2002, 13:44
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Abkommen bis Ende dieses Jahres geplant

Über 20 Wireless-Internet Service Providers (WISP)s und 30 Hardware-Hersteller wollen mit einer eigenen Organisation weltweites Roaming in WLANs ermöglichen. Die pass-one genannte Vereinigung soll dazu einen einheitlichen Standard für die WLAN-Services definieren. Die erste umfassende Roaming-Vereinbarung soll noch vor Jahresende stehen.

Gründung

Die Organisation wurde vergangene Woche offizielle in Boston gegründet. Die Mitglieder streben unter anderem einheitliche Standards für die Identifizierung von Teilnehmern, für die Abrechnung von Leistungen und für die Zugriffssteuerung sowie einheitliche technische Grundlagen an. Auch sollen alle Anbieter einen Mindeststandard bei den Services erfüllen. Mit einheitlichen Roaming-Standards könnte WLAN zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz zu UMTS werden.

ahresbeitrag von 10.000 Dollar oder 10.750 Euro

WISPs, die die Mindesanforderungen erfüllen, können sich von pass-one zertifizieren lassen. Damit will die Organisation eine barrier-freies Roaming zwischen den unterschiedlichen Netzen sicherstellen. Anbieter, die der Vereinigung als Mitglieder beitreten, müssen einen Jahresbeitrag von 10.000 Dollar oder 10.750 Euro leisten. Das erste Exekutiv-Komitee wird aus Vertretern des kanadischen WISP FatPort, der US-Anbieter Point Networks und Wayport, Tele2 aus Schweden sowie des französischen Unternehmens Wificom.(pte)

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