Rabiate Beos attackieren Hunde und Menschen

24. Juni 2002, 12:22
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Einstige Haustiere indischer Arbeiter "übernehmen" Johannesburg - rasante Vermehrung als Ursache

Johannesburg - Scharen von Beos erschrecken seit Wochen die Menschen in der Region um Johannesburg. "Die Leute beschweren sich, dass die Beos ihre Gärten übernehmen", berichtete Alison de Smidt von der Organisation Bird Life Südafrika vor Journalisten. "Sie greifen meine Hunde an, sie fressen das Hundefutter, sie bauen ihre Nester im Kamin, und sie greifen sogar mich selbst an", sagte Corrie Coester der Zeitung "Sunday Times".

Als Grund für die Zunahme der Beo-Population gelten die vielen Rasenflächen in Johannesburg, auf denen die Vögel aus der Familie der Stare gerne Futter und Beute verzehren. Die aus Indien und Sri Lanka stammenden Vögel waren von indischen Arbeitern als Haustiere mitgebracht worden und hatten sich rasant vermehrt. Sie erreichen rund 25 Zentimeter Länge und fressen neben Insekten und kleinen Reptilien vor allem Obst. (APA/dpa)

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